Qualitätsbereich 5: Bildungsangebote und Anforderungen

Der Unterricht an unserer Schule verläuft gemäß denEmpfehlungen zur Ausgestaltung der Stundentafel aus dem Erlass "Die Arbeit an der Grundschule" des Kultusministeriums. Hier eine kurze Übersicht.

Fach Klasse 1 Klasse 2  Klasse 3 Klasse 4
Erstunterricht 21 21  - -
Deutsch (6) (6) 6 6
Mathematik (5) (6) 5 5
Sachunterricht 2 3 4 4
Englisch (= erste Pflichtfremdsprache) - - 2 2
Religion (2) (2) 2 2
Sport (2) (2) 2 2
Musisch-Kulturelle Bildung:        
Musik (1) (1) 2 2
Kunst/ Gestaltendes Werken/ Textiles Gestalten (2) (2) 2 2
Arbeitsgemeinschaften - - 1 1
Pflichtstunden 21 21 26 26

Über Einzelheiten entscheiden ggf. die schulinternen Gremien.

Schuleigenes Curriculum

Die Grundschule Eversburg hat für alle Unterrichtsfächer auf der Grundlage der Niedersächsischen Kerncurricula, die 2006 die bis dahin geltenden Rahmenrichtlinien ablösten, schuleigene Arbeitspläne erstellt. Diese sind mit Elternbeteiligung in den jeweiligen Fachkonferenzen verabschiedet worden. Sollten aufgrund neuer rechtlicher Grundlagen oder aktueller Erkenntnisse Änderungen notwendig sein, so werden diese bei Bedarf in den entsprechenden Fachkonferenzen vorgenommen und beschlossen.

Für Sprachfördermaßnahmen vor der Einschulung  und während der Grundschulzeit sowie für den Aufbau von Medienkompetenz wurde ein jeweils eigenes Konzept entwickelt.

Personalentwicklung

Durch die Erweiterung der Entscheidungsspielräume der eigenverantwortlichen Schule können die Grundschulen heute nicht nur Personal im Bereich der pädagogischen Zusatzangebote selbst auszuwählen und einstellen, z. B. pädagogische Mitarbeiter, Honorarkräfte und Vertretungslehrer, sondern haben auch die Möglichkeit, Planstellen zu besetzen. Im Sinne einer zielgerichteten Personalentwicklung ist es dadurch möglich, den individuellen Fachbedarf besser zu formulieren und Lehrkräfte auszuwählen, deren Qualifikation die Weiterentwicklung der Schule unterstützen.

Als wegweisend in der Personalentwicklung der Schule haben sich die jährlich geführten Gespräche zwischen allen Lehrkräften der Schule und der Schulleiterin herausgestellt. Hier besteht für jeden die Möglichkeit, besondere Interessen und Kompetenzen außerhalb der studierten Fächer vorzustellen und mit der Schulleitung zu überlegen, wie diese gewinnbringend in die schulische Arbeit eingebracht werden können. Viele dieser Ideen konnten in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Zudem bieten diese Gespräche Gelegenheit, den individuellen Fortbildungsbedarf festzustellen und Vereinbarungen für die Weiterqualifizierung zu treffen. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass in diesen Zusammenkünften die Arbeit der Beschäftigten anerkannt und gewürdigt werden kann sowie eine Beratung bei Unsicherheiten und Problemen möglich ist. Die Schulleiterin erhält wichtige Informationen darüber, ob die Lehrer sich an der GS Eversburg wohl fühlen und ob sie gerne dort arbeiten.

In den vergangenen Jahren sind viele neue Mitarbeiter – Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, Honorarkräfte und Vertretungslehrer – in das Kollegium der Schule aufgenommen worden und zum Teil auch wieder ausgeschieden. Aufgrund der besonders freundlichen, offenen Einstellung und der Bereitschaft zur Kooperation des Kollegiums ist eine Integration schnell und problemlos möglich. Zu diesem Zweck wurde ein Konzept zur Einführung neuer MitarbeiterInnen festgehalten.

Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen

Die Qualität der schulischen Lehr- und Lernprozesse wird beeinflusst durch die Motivation, Kompetenz und Professionalität der Lehrkräfte. Unter Berücksichtigung des Schulprogramms ist dafür ein Fortbildungskonzept entstanden, in welchem die Bedarfsermittlung, Organisation, Umsetzung und Nutzung von Weiterbildung dargestellt wird.

Lehrerkooperation

Für einen störungsfreien Unterrichtsalltag müssen Informationen aus verschiedenen Bereichen regelmäßig weitergeleitet bzw. zusammengeführt und verarbeitet werden.

Bei der Größe des Kollegiums von insgesamt ca. 35 Personen (Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, FSJlerin, Sozialpädagogin, Hausmeister, Schulsachbearbeiterin) muss die Kommunikation zuverlässig und sicher organisiert werden.

Das beginnt im Alltag mit der Weitergabe „kleiner Informationen“, die im Lehrerzimmer vor Unterrichtsbeginn ausgetauscht bzw. schriftlich im jeweiligen Postfach hinterlegt werden. Für alle Beteiligten einsehbar gibt es eine Telefonliste, so dass alle Personen auch zu Hause erreicht werden können. Untereinander werden inzwischen viele Informationen über E-Mails ausgetauscht. Dafür steht jedem Kollegen ein E-Mail-Postfach auf dem Schulserver der Schule zur Verfügung. Hier werden von den einzelnen Fachkonferenzen auch Daten und Materialien gespeichert, die jederzeit abrufbar sind.

Der Schulalltag bietet oft keine Möglichkeiten für Gespräche und Austausch. Darum ist seit Jahren jeder erste Mittwoch im Monat als fester Termin für die Dienstbesprechung „reserviert“. Anregungen, Vorschläge und Kritik werden von der Schulleitung aufgenommen und in diesen Besprechungen diskutiert.

Die Zusammenarbeit in den Jahrgangsteams hat sich in den letzten Jahren intensiv weiterentwickelt. Sowohl die Unterrichtsinhalte als auch Klassenarbeiten und Tests sowie Unterrichtsgänge und Klassenfahrten werden von Klassen- und Fachlehrern gemeinsam erarbeitet und vorbereitet. Das hat zur Folge, dass im Lehrerzimmer das Regal- und Schrankangebot entsprechend erweitert werden musste, damit die erforderlichen Materialien in der Schule untergebracht werden können. Als positive Entwicklung kann auch gesehen werden, dass die gemäß Orientierungsrahmen vorgesehenen Besuche der Schulleitung im Unterricht der einzelnen Lehrkräfte seit dem Schuljahr 2010/11 als Jahrgangshospitationen organisiert und durchgeführt werden.

Die Lehrer stehen auch mit den pädagogischen Mitarbeitern in engem Kontakt und regem Austausch sowohl über die Betreuung der Schüler als auch über die Inhalte und Durchführung von Vertretungsunterricht, Begleitung auf Unterrichtsgängen und zu Veranstaltungen wie auch bei der Gestaltung von Festen und Feiern im Schuljahreslauf.

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