Einleitung

Das Schulprogramm der Grundschule Eversburg wurde grundlegend überarbeitet. Bis auf einige Anhänge haben wir auf diesen Seiten versucht, Ihnen unseren Schulalltag mit seinen zahlreichen Facetten darzustellen. Unser multiprofessionelles Team sorgt dafür, dass Ihre Kinder einen abwechslungsreichen Tag in einer kindgerechten Umgebung verbringen können.

 

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht über die Unterrichts- und Betreuungszeiten. Bei Fragen zur Anmeldung oder genaueren Informationen wenden Sie sich bitte über das Sekretariat (Fr. Lange) an die Schulleitung (Fr. Klösel und Fr. Steinkamp) oder Fr. Harre von unserem Kooperationspartner, der Ev. Jugendhilfe Osnabrück.

 

 

Tel. Sekretariat: 0541 - 12 52 31

Tel. Fr. Harre: 0541 - 750 42 706

 

 

Osnabrück, im April 2015

Cornelia Klösel, Schulleiterin


Die Schule stellt sich vor

Die Grundschule Eversburg ist mit ihren derzeit gut 270 Schülern eine der größten Grundschulen der Stadt Osnabrück. 15 Fußwegminuten entfernt liegt die Integrierte Gesamtschule Osnabrück (IGS), zu der viele unserer Schüler nach der vierten Klasse wechseln. Auch die Liebfrauen- und St. Michaeliskirche mit den angegliederten Kindertagesstätten befinden sich nicht weit von der Schule entfernt.

Seit dem Schuljahr 2014/15 ist die Grundschule Eversburg eine Offene Ganztagsschule. Von Montag bis Donnerstag können die Kinder an schulischen Angeboten bis 15.30 Uhr teilnehmen. Diese Betreuungszeit ist kostenlos. Einzig das täglich frisch gekochte Mittagessen in der neu gebauten Mensa muss bezahlt werden. Eine kostenpflichtige Betreuung bis 17.00 Uhr kann über unseren Kooperationspartner (Evangelische Jugendhilfe) im Rahmen der kooperativen Hortbetreuung gebucht werden (weitere Sonderöffnungszeit bis 17.45 Uhr auf Anfrage). Darunter fallen auch acht Wochen Ferienbetreuungszeiten.

Das Einzugsgebiet der Grundschule Eversburg  ist recht weitläufig; viele Schülerinnen und Schüler nutzen für den Schulweg den Bus oder das Fahrrad.

Die Grundschule Eversburg ist zurzeit drei-, in einem Jahrgang vierzügig. Zwei Klassen kooperieren mit je einer Klasse der Montessorischule (Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung). Die Klassenstärke liegt im Durchschnitt bei ca. 19 Schülern pro Klasse.

Seit sechs Jahren gibt es bei uns auch eine Sprachlernklasse für Kinder aus Zuwandererfamilien, die noch kein Deutsch können.

Die Schule besteht aus vier Häusern (Verwaltung, Altbau, Klassentrakt und Mensa), von Architekten auch „Dorfform“ genannt.

Jede der 16 Klassen verfügt über einen eigenen Klassenraum, z. T. mit angrenzendem Gruppenraum.

An Fachräumen stehen

  • ein Werkraum,
  • ein Musikraum,
  • ein Filmraum,
  • ein Computerraum und
  • eine Turnhalle zur Verfügung.

Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich zwei Räume mit je einer Küchenzeile. Hier sind auch die Kooperationsklassen der Montessorischule "zu Hause". Neben speziell bestückten sanitären Einrichtungen wurden diese Räume vom Schulträger entsprechend ausgestattet. Auf dem Schulgelände befinden sich mehrere barrierefreie Toiletten.

Im erweiterten Verwaltungstrakt sind neben der Schülerbücherei, dem Computerraum, dem neuen Lehrerzimmer und einem sog. Filmraum auch das Teamzimmer des Ganztags-Teams, die Schulsozialarbeit und das Büro der Beratungslehrerin untergebracht. Außerdem können vom neuen Treppenhaus aus die Schulverwaltung und die Büros in der zweiten Etage sowie der Werkraum und die Bücherei barrierefrei mit einem Fahrstuhl erreicht werden (Schlüssel beim Hausmeister). Nötig wurde diese Anpassung, um allen im Ganztagsbetrieb Beschäftigten kurze Wege für den Informationsaustausch zu ermöglichen.

Seit 2001 ist die Grundschule Eversburg „verlässlich“. Zurzeit arbeiten an der Schule neben 26 Lehrern noch zahlreiche pädagogische MitarbeiterInnen, die unterschiedliche Aufgaben an unserer Schule übernehmen:

  • Betreuungsstunde im Rahmen der Verlässlichen Grundschule (VGS) für die Klassen 1 und 2 nach der vierten Stunde
  • Betreuung der Ganztagsgruppen
  • Vertretungsunterricht für Lehrkräfte

Diese pädagogischen MitarbeiterInnen sind zum einen Teil über die Schule, zum anderen über die  Ev. Jugendhilfe angestellt.

Für die Verwaltungsarbeit steht der Schule eine vom Schulträger, der Stadt Osnabrück, zugewiesene Schulsachbearbeiterin zu unterschiedlichen Zeiten zur Verfügung. Außerdem sorgt ein Hausmeister für die Erhaltung von Gebäude und Schulhof.

Mit der Abschaffung der Orientierungsstufe in Niedersachsen im Jahre 2004 fiel den Grundschulen die Aufgabe der Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen zu. Seit dieser Zeit arbeitet die Grundschule Eversburg mit drei benachbarten Grundschulen und den weiterführenden Schulen des Schulzentrums in einem Schulverbund. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die schulübergreifende Vereinheitlichung der pädagogischen Arbeitsweisen, der Abstimmung in Fragen der Bewertung von Schülerleistungen und Kriterien der Schullaufbahnempfehlung. Die Auswirkungen des Wegfalls dieses Verfahrens im Schuljahr 2015/16 muss noch im Schulverbund angepasst werden.

Weitere Informationen über die Grundschule Eversburg sind unter folgenden Kontaktdaten und bei den unten aufgeführten Ansprechpartnern erhältlich:

Grundschule Eversburg

Schwenkestraße 2

49090 Osnabrück

Tel. 0541/125231

Fax: 0541/1217863

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.gs-eversburg.de

 

Schulleiterin: Cornelia Klösel

Konrektorin: Marion Steinkamp

Sekretärinnen: Heike Lange

Hausmeister: Stefan Much

für Ganztagsfragen: Mona Harre, Tel. 0541 - 750 42 706


Leitbild der Grundschule Eversburg

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Eversburg bilden durch die Vielfalt an nationaler, kultureller und religiöser Herkunft und Zugehörigkeit eine bunt gemischte Gemeinschaft. Jedem einzelnen von ihnen gerecht zu werden ist der pädagogische Anspruch aller in dieser Schule Lehrenden und Beschäftigten.

Auf dem Fundament vereinbarter Grundwerte und Verhaltensregeln streben wir eine Form des miteinander Lebens und voneinander Lernens an, bei der Konzepte zur individuellen Förderung und Forderung verwirklicht werden und Kinder sowie Eltern jeglicher Herkunft in unsere Schulgemeinschaft integriert werden. Alle Eltern unterstützen unsere Arbeit tatkräftig und tragen damit maßgeblich zum Gelingen bei.

Unter dem Leitmotto

Hier hat jedes Kind seinen Platz!

verfolgen wir diese Ziele:

  • In unserer Schule fühlen sich alle wohl.
  • Jedes Kind unserer Schule lernt mit Freude.
  • Wir gestalten unser Schulleben bunt und vielfältig.
  • Alle am Schulleben Beteiligten arbeiten im Team.
  • Wir setzen uns für die Weiterentwicklung der Schule ein.

Die einzelnen Ziele des Leitbildes werden im Leitbild der Grundschule Eversburg erläutert.


 

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse und Wirkungen

1.1 Kompetenzen

Standards in Fächern und Lernfeldern

Im Mittelpunkt all unserer Bemühungen steht das Kind. Wir wollen ihm helfen, seinen Weg im Leben zu finden. Den Lehrkräften der Schule ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die geforderten fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen durch einen qualitativ hochwertigen und interessanten Unterricht erreichen. Dazu werden folgende Instrumente eingesetzt:

  1. Von den Fachkonferenzen erarbeitete Stoffverteilungspläne für alle Fächer und Jahrgänge
  2. Erarbeitung der Unterrichtsgestaltung und der Leistungsüberprüfungen im Jahrgangsteam
  3. Schulöffentliche Auswertung und Dokumentation landeseinheitlicher Vergleichsarbeiten (VERA)
  4. Festlegung der Bewertungsgrundsätze für alle Fächer in Fachkonferenzen unter Beteiligung von Elternvertretern
  5. Individuelle Unterrichtsangebote für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler
  6. Individuelle Unterrichtsangebote und fachkompetente personelle Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf
  7. Intensive Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen des Kollegiums zur Verbesserung von Unterrichtsqualität und Schülerleistungen

Arbeits- und Sozialverhalten

Neben fachlichen und methodischen Kompetenzen ist ein weiteres wesentliches Ziel die Entwicklung eines positiven Arbeits- und Sozialverhaltens. Für beide Bereiche werden zweimal jährlich Bewertungen für jedes Kind dokumentiert. In pädagogischen Dienstbesprechungen werden bei Bedarf erforderliche Maßnahmen und Unterstützungsangebote erarbeitet und beschlossen.

Die Lehrkräfte haben in zahlreichen pädagogischen Besprechungen einheitliche Vorgehensweisen erarbeitet. Als Ergebnis sind ein einheitlicher Schulvertrag, eine Schulordnung und ein Maßnahmenkatalog entstanden. Diese sind im Sicherheitskonzept im Einzelnen dargestellt.

Den Schülern der Grundschule Eversburg werden im Laufe des Schuljahres viele Möglichkeiten geboten, ihre Interessen und Begabungen bei themenbezogenen Aktionen und Wettbewerben einzubringen und sich mit anderen Teilnehmern zu messen. Vielfach konnten die Schüler in der Vergangenheit dabei Preise und Auszeichnungen erzielen.

An folgenden Wettbewerben und Turnieren hat sich die GS Eversburg im Laufe der letzten Jahre beteiligt:

  • Bundesjugendspiele
  • Sportabzeichentag
  • Laufabzeichen
  • Tag des Talents
  • Jahn – Schwimmwettbewerb
  • Fußballturnier Barmer Mini-Cup
  • Mädchenfußballturnier
  • Schulschachturnier
  • Känguru-Mathewettbewerb
  • Malwettbewerb der Volksbanken

Über die Durchführung und die Ergebnisse aller Wettbewerbe wird regelmäßig in der örtlichen Presse sowie auf der Homepage der Schule berichtet.

Im kulturellen Bereich arbeitet die Grundschule Eversburg mit der Musik- und Kunstschule Osnabrück zusammen. So wird beispielsweise der Musikunterricht für die ersten Klassen von einer Musikpädagogin der Musik- und Kunstschule durchgeführt. Regelmäßig nehmen auch Klassen Angebote der Druckwerkstatt als Ergänzung zum schulischen Kunst- und Werkunterricht wahr.

Die Arbeitsgemeinschaft Schulleben hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, mit immer wieder wechselnden Schülern ein Theaterstück oder ein Musical einzuüben, das dann vor der Schulgemeinschaft aufgeführt wird. Seit Jahren besucht diese Gruppe auch die Bewohner eines Seniorenheimes, um dort mit Theater und Liedern einen Nachmittag zu gestalten oder mit den Bewohnern Gesellschaftsspiele zu spielen. Die Chorklasse nimmt regelmäßig auch an überregionalen Veranstaltungen teil.

1.2 Bildungswege

Die Beratung von Schülern sowie deren Eltern im Hinblick auf die Schullaufbahn des Kindes wird intensiv wahrgenommen. Bereits im Rahmen der Schulanmeldung wird das Kind auf einen eventuellen Sprachförderbedarf getestet. Wenn sich dieser bestätigt, nimmt das Kind im Jahr vor der Einschulung am Sprachförderunterricht in der KiTa teil. Eine dafür ausgebildete Lehrerin der Grundschule erteilt diesen Unterricht in den beiden zuständigen Einrichtungen. In den Monaten vor der Einschulung finden ausführliche Gespräche zwischen Eltern, Kindertagesstätten und dem schulärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes statt. An evtl. vorhandenen Schwächen der zukünftigen Schulkinder kann jetzt noch gearbeitet werden, z.B. im Rahmen von Logopädie, Ergotherapie o. ä. Im Übrigen kann die Schule sich schon auf besonderen Unterstützungsbedarf einstellen. In Fällen, in denen der Besuch einer Regelschule von Seiten der Eltern und der Schule für das Kind nicht angemessen erscheint, erfolgt eine umfangreiche Diagnostik, um dem Kind den Start in eine erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen. Das kann der Fall sein, wenn ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf in den Bereichen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, Sprache oder emotional-soziale Entwicklung vorliegt bzw. vermutet wird. Die intensive Kooperation zwischen KiTa und Schule und den zugeordneten Förderschullehrkräften wird als eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulanfang gesehen.

Während der gesamten Grundschulzeit sehen die Lehrkräfte es als selbstverständliche Aufgabe an, den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern immer wieder beratend zur Verfügung zu stehen. In der Mitte des vierten Schuljahres finden nach dem neuen Verfahren (SJ 2015/16) zwei ausführliche Beratungsgespräche mit den Eltern und den Kindern statt. Die Kriterien für ein erfolgreiches Weiterkommen im fünften Schuljahr werden mit den Eltern ausführlich besprochen. Als Informationsangebot findet jeweils im Herbst eine Einladung für alle Eltern der Viertklässler des Schulverbundes statt, auf der auch die Vertreter der weiterführenden Schulen sich und die Arbeit in ihrer Schulform vorstellen. Diese Veranstaltung wurde seit dem Schuljahr 2004/05 in der Heinrich-Schüren-Schule mit allen vier Verbundschulen durchgeführt; seit 2015 findet dieser Info-Abend bei un in der Mensa statt. Im fünften Schuljahr geben die weiterführenden Schulen Rückmeldung über die schulische Entwicklung der von ihnen aufgenommenen Schüler. Die ehemals ausgesprochenen Schullaufbahnempfehlungen wurden in diesen Gesprächen als ausgesprochen zutreffend bestätigt.

1.3 Akzeptanz

Die Grundschule Eversburg wurde bereits im Jahr 2006 durch die Niedersächsische Schulinspektion (NSchI) überprüft. Die zugrunde gelegten Kriterien ergeben sich aus dem Orientierungsrahmen Schulqualität Niedersachsen. Im Ergebnis wurden 85% aller überprüften Bereiche mit + oder ++ bewertet. Die Gesamtkonferenz ermittelte aus dem Ergebnis die zu verbessernden Punkte, die im Folgenden aufgeführt werden:

  • Verbesserung der Unterrichtsqualität (Differenzieren/Begabungen fördern),
  • Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung des Unterrichts (z.B. durch Teamarbeit, Unterrichtsbesuche, Fortbildung),
  • Umweltbezogene Aspekte in der Schule (Vermeidung von Müll/Organisation der Entsorgung)
  • Entwicklung eines Konzeptes zum Umgang mit Hausaufgaben
  • Entwicklung eines Fortbildungskonzeptes
  • Entwicklung eines Konzeptes zur Förderung von besonderen Begabungen
  • Entwicklung eines Konzeptes für die demokratische Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler in der Schule
  • Systematische Überprüfung der schriftlichen Arbeiten zur Leistungsfeststellung

An der Umsetzung von einigen der aufgeführten Punkte ist in den vergangenen Jahren bereits gearbeitet worden; Ergebnisse und Erfolge sind in diesem Schulprogramm feststellbar. Einige Themen stehen für die nächsten Jahre noch im Maßnahmenplan.

Die wichtigsten Mitglieder der Schulgemeinschaft, die Schüler, fühlen sich an der Grundschule Eversburg sicher und wohl, das ist ein Ergebnis der Schulinspektion. Jedem Kind wird in der Schule Wertschätzung entgegengebracht; es wird im Umgang mit seinen eigenen Stärken und Schwächen unterstützt. Weil für ein Kind aber Schule erst dann richtig gut ist, wenn auch das Außerunterrichtliche stimmt, ist in den letzten Jahren auch auf diesem Gebiet vieles entstanden bzw. weiterentwickelt worden:

In den Spielpausen kommen alle Kinder mit einem hohen Bewegungsbedürfnis voll auf ihre Kosten. Es gibt einen Spielplatz mit verschiedenen Hüpf-, Spring- Kletter- und Wipp- und Schaukelgeräten sowie die Möglichkeit, auf dem großzügigen Gelände Fußball, Verstecken ö. Ä. zu spielen. Seit dem Schuljahr 2009/10 kann sich auch jedes Kind auf dem Pausenhof mit einer Leihkarte Bewegungsspielzeug ausleihen. Die Spielzeugausleihe wird von der FSJlerin organisiert und durchgeführt.

Vor der Spielpause findet das gemeinsame Frühstück mit der Lehrerin/ dem Lehrer im Klassenraum statt. Für Kinder, die aus verschiedensten Gründen kein Frühstück dabei haben, wird in der kleinen Küche im Neubau ein Vorrat von der „Osnabrücker Tafel“ bereitgehalten und von der FSJlerin ausgegeben.

Die Inspektion stellte ebenfalls fest, dass die Lehrkräfte und alle Mitarbeiter sich an der Schule wohl fühlen. Alle Mitglieder des Teams bringen sich mit Ideen zur Weiterentwicklung der Schule ein und arbeiten an Verbesserungen mit. Zwischen allen Beteiligten herrscht ein respektvoller und freundlicher Umgang.

Gesamteindruck der Schule

Besondere Ergebnisse, Erfolge und Auszeichnungen

Von 2005 bis 2009 war die GS Eversburg am Projekt SINUS-Transfer beteiligt. Über vier Jahre haben im Durchschnitt sechs Lehrer der Schule in den Fächern Mathematik und Sachunterricht an den Fortbildungen und Impulsveranstaltungen teilgenommen und die erworbenen Kenntnisse an die Fachkollegen der Schule weitergegeben. Vieles davon konnte in den Bereichen Mathematik und Sachunterricht umgesetzt worden: Inhalte und Methoden haben sich verändert, Materialien wurden angeschafft und hergestellt – wie z. B. Themenkisten – um Unterricht noch attraktiver und erfolgreicher zu gestalten. Die dort erarbeiteten Planungsraster dienen auch heute noch als Planungsgrundlage für Unterrichtseinheiten.

In den vergangenen Jahren beteiligte sich die Grundschule Eversburg mit der gesamten Schulgemeinschaft oder mit Schülergruppen an Wettbewerben oder Projekten, die den Interessen und Talenten der Schülerinnen und Schüler entgegenkommen. Dabei handelt es sich zum großen Teil um sportliche, aber auch um musische und wissenschaftliche Themen (s. Aufzählung unter Kompetenzen – Arbeits- und Sozialverhalten)

Im Jahr 2008 wurde der Grundschule Eversburg von der Landesschulbehörde der Titel Sportfreundliche Schule verliehen. Damit wurden die Erfolge der Schule anerkannt, die seit vielen Jahren bemüht ist, ein breit gefächertes sportliches Angebot für die Schülerinnen und Schüler zu bieten. Diese Auszeichnung wurde 2011 aufgefrischt und um 3 Jahre verlängert.

Seit 2014 gibt es an der Grundschule Eversburg eine Chorklasse, deren Leitung sich über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren im Rahmen einer fünfteiligen Weiterbildungsmaßnahme fachlich speziell hierfür qualifizieren ließ. Das Land Niedersachsen fördert seit mehreren Jahren den Einzug musikalischer Inhalte in Bildungseinrichtungen.

Öffentliche Wahrnehmung und Wirksamkeit

Die Entwicklung der pädagogischen Arbeit in der Grundschule Eversburg wird im Umfeld der Schule zunehmend mit Interesse wahrgenommen. So haben sich in den letzten Jahren Sponsoren (z. B. Sparkasse Osnabrück, Rotary-Club Osnabrück Süd und -Mitte sowie die Bohnenkampstiftung) angeboten, die Schule in den Bereichen Gesundheitserziehung und Leseförderung materiell zu unterstützen. Inzwischen ist auch eine Gruppe von zahlreichen ehrenamtlichen Lesepaten vom Verein Mentor – die Leselernhelfer e.V. regelmäßig in der Schule tätig.

Über die vielfältigen schulischen Aktivitäten wird regelmäßig in der örtlichen Presse (Neue Osnabrücker Zeitung und Stadtteilblatt) sowie auf der Homepage der Schule www.gs-eversburg.de berichtet.

Zustand der schulischen Gebäude und Anlagen

Allen in der Grundschule Eversburg Tätigen ist es ein Anliegen, dass die Schule einen gepflegten Eindruck macht und einladend wirkt. Dafür setzt sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten ein. Die Schulleitung unterhält zum Schulträger einen intensiven Kontakt mit dem Ziel, das Schulgebäude im erforderlichen Umfang zu renovieren und auszustatten. Ebenso wird es als wichtig angesehen, das Schulgelände als Aufenthaltsort für die Schüler mit Spiel-, Sport-, Bewegungs- und Naturerlebnismöglichkeiten anregend zu gestalten. In diesem Bereich bringt sich auch der Förderkreis der Schule tatkräftig sowie mit finanzieller Unterstützung ein. Den Kindern der Schule eine anregende Umgebung zu schaffen, die die sportliche und gesundheitliche Entwicklung positiv beeinflusst, ist Ziel aller Beteiligten.

Der aktuelle Stand der Planung in diesem Bereich sowie die gesetzten Ziele sind im letzten Artikel Ziele und Strategien der Schulentwicklung detailliert aufgeführt.

Der Umbau zur Ganztagsschule wurde im vergangenen Schuljahr durch die Fertigstellung der Mensa und die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes erfolgreich abgeschlossen. An dieser Stelle weisen wir nicht ohne Stolz darauf hin, dass wir es dem Einsatz der an der Planung beteiligten Eltern zu verdanken haben, dass wir nun neben der Gesamtschule Schinkel die zweite Osnabrücker Schule sind, an der jeden Tag frisch gekocht wird.

Auch der Außenbereich hat durch die Umgestaltung gewonnen. Der Spielplatz wurde "nach hinten" verlegt und durch den Wegfall des Zauns und die Erneuerung einiger Bereiche rund um die Mensa ist ein abwechslungsreicher Schulhof entstanden.


 

Qualitätsbereich 2: Lehren und Lernen

Persönlichkeitsentwicklung

Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung wird in der Grundschule Eversburg vom ersten Schultag an neben dem fachlichen Lernen als zentrale Aufgabe gesehen. Der Rolle der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Sie erziehen die Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Handeln und Verhalten, indem sie ihnen angemessene Aufgaben und Ämter übertragen. Dabei werden die persönlichen Fähigkeiten und besonderen Begabungen berücksichtigt. Die Zusammensetzung der Schülerklientel erfordert, dass die Vermittlung an Toleranz für andere religiöse Überzeugungen tagtäglich in der Schule gelebt wird.

Alle Kinder der Grundschule Eversburg erfahren schon zu Beginn ihrer Schulzeit, dass es Mitschülerinnen und Mitschüler gibt, die in ihrer sozial-emotionalen, körperlichen, geistigen oder lernbezogenen Entwicklung anders sind als sie und besondere Bedarfe haben. Allen Lehrerinnen und Lehrern sowie pädagogischen Mitarbeitern der Schule ist es besonders wichtig, die Akzeptanz und das Verständnis für diese Besonderheiten zu fördern.

  • Fähigkeiten, Interessen und Begabungen aller Schüler

Ein wesentliches Element für die Persönlichkeitsentwicklung ist das Angebot an Arbeitsgemeinschaften im 3. und 4. Schuljahr. Die Schüler können im musischen, handwerklichen, sportlichen, hauswirtschaftlichen, sozialen und kognitiven Bereich ihre Interessen testen und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Diese Möglichkeit steht bei besonderen Begabungen auch schon den Schülern der zweiten Klassen offen. Die Angebote tragen zum großen Teil auch wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung bei; folgende Beispiele sollen das exemplarisch verdeutlichen:

Die AG Schulleben regt zu kreativem und ästhetisch-expressivem Verhalten an und fördert die Entwicklung verantwortlichen Handelns durch die Gestaltung des Schulgebäudes und des Inventars sowie des Schulgeländes durch Einüben und Aufführen von Theaterstücken, Spielen und musikalischen Darbietungen in der Schule, den Kindertagesstätten und benachbarten sozialen Einrichtungen (Seniorenheim).

Die AG Friedensstifter entwickelt soziales Lernen und verantwortliches Handeln, indem sie die Schüler befähigt, sich aktiv an Konfliktlösungen zu beteiligen bzw. zur Vermeidung von Konflikten beizutragen.

In der AG Mädchenfußball erfahren Mädchen Spaß und Erfolg an einer Sportart, die von der Gesellschaft noch vorwiegend als männlich angesehen wird. Mädchen aus Familien mit Migrationshintergrund können hier bis dahin oft unerkannte Talente unter Beweis stellen.

Die Themen und Inhalte der übrigen Arbeitsgemeinschaften kommen den persönlichen Interessen im sportlichen, musischen, kognitiven und gestalterischem Bereich entgegen. Dafür werden seit vielen Jahren Kooperationen mit Sportvereinen, der Kunst- und Musikschule und der umweltorientierten Musikschule gepflegt. Ein Wechsel in eine andere Arbeitsgemeinschaft ist in der Regel halbjährlich möglich, damit im Laufe der Jahre mehrere Angebote wahrgenommen werden können.

Die Organisation der Arbeitsgemeinschaften sieht auch eine Auswahlmöglichkeit für die Kinder vor, die nicht am Ganztag angemeldet sind. Diese Kinder können für einen Tag in einer 6. Stunde eine Auswahl treffen. Eine AG-Stunde gehört zur Pflichtstundentafel.

  • Soziales Lernen

Der Bereich Soziales Lernen  an der Grundschule Eversburg besteht aus vielen Bausteinen, die im Laufe der Grundschulzeit eines Kindes eine positive Entwicklung unterstützen sollen.

Seit 2007 wird das Konzept „Faustlos“ regelmäßig im Unterricht eingesetzt. Seit einiger Zeit beginnen die neuen ersten Klassen mit "Lubo aus dem All". Inhalte aus den "Faustlos"-Kursen bleiben aber auch Bestandteil von Konfliktlösestrategien.

Dank der großzügigen Spende des Fördervereins war es möglich, dass das gesamte Kollegium der Grundschule an einer Fortbildung zur Durchführung des Gewaltpräventionskonzeptes „Faustlos" teilnehmen konnte. In einer Gesamtkonferenz wurde die Durchführung des Konzeptes beschlossen.

„Faustlos" und auch "Lubo aus dem All" sind für die Grundschule und Kindergärten entwickelte Curricula, welche impulsives und aggressives Verhalten von Kindern vermindern und ihre sozialen Kompetenzen erhöhen sollen. Sie vermitteln in mehreren Lektionen in jeder Jahrgangsstufe Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut.

Dieses Konzept läuft zurzeit aus und wird ersetzt durch "Lubo aus dem All" - einem strukturierten Präventionsprogramm zur langfristigen Vermeidung von Verhaltensstörungen.

Zudem gibt es einen Schulvertrag (durch Konferenzbeschluss des Kollegiums der GS Eversburg beschlossen), der auf der Schulordnung und den Klassenregeln basiert und zwischen der Schule, den Schülern und den Eltern abgeschlossen wird. Zu Beginn eines jeden Schuljahres wird dieser Vertrag neu abgeschlossen, um zu betonen, dass es unerlässlich ist, die Regeln der Schule einzuhalten.

Ein Maßnahmenkatalog soll es erleichtern, im Falle von Verstößen gegen die Schulordnung schnell und konsequent zu handeln. Der Maßnahmenkatalog wurde von der Beratungslehrerin in Zusammenarbeit mit einer Förderschullehrerin erarbeitet, im November 2006 dem Kollegium vorgestellt und durch einen Konferenzbeschluss bestätigt. In diesem Schuljahr 2010/11 wurden Schulordnung, Schulvertrag und Maßnahmenkatalog (s. Sicherheitskonzept ) von einer Arbeitsgruppe aktualisiert und mit dem Schulprogramm bestätigt.

Um die Schüler im Umgang mit Konflikten zu schulen und den Erwerb sozialer Kompetenzen zu fördern, wird in jedem Schuljahr eine Gruppe aus den Klassen 3 und 4 in der AG Streitschlichter von zwei Lehrerinnen zu Pausenhelfern ausgebildet, die in problematischen Pausensituationen von den Kindern als Schlichter hinzugezogen werden können. Sie helfen in den Spielpausen auf dem Schulhof, Streitigkeiten mit Hilfe einer Friedensbrücke zu lösen. Eine der beiden Kolleginnen hat sich für diese Tätigkeit mit einer Schul-Mediatorenausbildung qualifiziert.

In der AG Schulleben werden Ideen zur freundlichen Gestaltung der Schulgebäude und des Schulhofes, wie z. B. die Wandgestaltungen umgesetzt. Regelmäßige Schulfeste, Besuche der Schüler in den Kindergärten und dem Seniorenheim sollen die Beziehungen zum Umfeld der Schule sowie zwischen den Eltern und Kollegen der Schule verbessern.

Seit Einführung des Regionalen Integrationskonzeptes (RIK) in Osnabrück im Jahre 2002 wird an der Grundschule Eversburg danach gearbeitet. So konnten in den vergangenen Jahren schon viele Kinder mit einem festgestellten sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Lernen, Sprache oder sozial-emotionale Entwicklung in ihrer vertrauten Lernumgebung und in ihrem Klassenverband bleiben. Sie werden bis zum Ende der Grundschulzeit mit Unterstützung von Förderschullehrern zieldifferent unterrichtet oder der Förderbedarf wird – bei guter Entwicklung – vorher wieder aufgehoben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Konzept den Bedürfnissen der Kinder und den Wünschen und Erwartungen der Eltern entgegenkommt; die allgemeine Zufriedenheit ist sehr hoch.

Bereits seit 13 Jahren besteht eine Kooperation mit einer Klasse der Montessorischule. Sechs Kinder mit einem Förderbedarf Geistige Entwicklung arbeiten zurzeit als Klassengemeinschaft mit einer Grundschulklasse zusammen.

Die Schule richtet es so ein, dass jedes Kind einmal in seiner Grundschulzeit am Präventionsprogramm der Theaterpädagogischen Werkstatt gegen sexuelle Gewalt teilnehmen kann. Für die jüngeren Schüler wird "Die große Nein-Tonne" angeboten, die älteren sehen "Mein Körper gehört mir".

Ein Beitrag zum sozialen Lernen, der allen Kindern einen enormen Spaß macht ist der Mitmach-Zirkus, der alle vier Jahre einmal in der Schule gastiert. Hier lernen alle bei den Proben und Aufführungen, was es bedeutet, Mitglied einer Gemeinschaft zu sein und dass es zum Gelingen auf jeden Einzelnen ankommt.

  • Gesundheitserziehung

Das Thema Gesundheitserziehung hat die Grundschule Eversburg schon seit Jahren in den Schulalltag integriert. Nicht immer sind die Rahmenbedingungen dafür vorhanden, dass die Kinder in den Familien zu gesunder Ernährung und aktiver Lebensführung erzogen werden. Hier stellt sich die Aufgabe, in diesen Bereichen präventiv, aufklärend und in Zusammenarbeit mit den Eltern zu wirken. Derzeit gibt es im Bereich Gesunde Ernährung folgende Angebote an der Schule:

Ein Bewegungsangebot sollte das Ernährungsangebot begleiten und unterstützen; das möchte die Schule mit folgenden festen Einrichtungen oder der Beteiligung an Projekten erreichen:

  • Angebot an Pausenspielen zum Ausleihen für die Spielpausen
  • Schulhofgestaltung mit vielfältigen Spiel- und Sportgeräten
  • Rituale mit Bewegung im Unterricht
  • Teilnahme am Projekt Active kids for school in Kooperation mit der Uni Osnabrück
  • Teilnahme am Projekt HCSC (Healthy children in sound communities) in Kooperation mit der Universität Osnabrück 
  • Bundesjugendspiele
  • Sportabzeichentag
  • Laufabzeichen
  • Teilnahme am Wettbewerb Jahnschwimmen
  • Zusätzliche Sportangebote im AG-Bereich wie Handball, Judo, Basketball, Leichtathletik, Mädchenfußball und Tanzen neben dem regulären Sport- und Schwimmunterricht
  • Umweltbildung

Das Gesundheitsbewusstsein ist eng verbunden mit dem Umweltbewusstsein. Das persönliche gesundheitliche Befinden kann unter äußeren Bedingungen leiden oder durch sie verbessert werden. Im Schulalltag wird darum auf folgende Punkte besonders geachtet:

  • Es wird durch Möblierung, Gestaltung und Dekoration auf eine angenehme Klassenraumatmosphäre geachtet.
  • Die Schüler lernen, den Abfall umweltgerecht zu trennen und zu entsorgen.
  • Sie werden dazu angehalten, durch das Benutzen von Frühstücksdosen und Trinkflaschen Müll zu vermeiden.
  • Sie werden zu einem sorgsamen Umgang mit Schulmaterial und Einrichtungsgegenständen erzogen.
  • Sie lernen mit Energie und Rohstoffen sparsam umzugehen durch angemessenen Wasserverbrauch, rechtzeitiges Ausschalten von Lampen und Geräten und das Schließen der Außentüren im Winter.
  • Im Rahmen von Wandertagen, Waldjugendspielen, Naturerlebnisprojekten und Schullandheimaufenthalten lernen sie in freier Natur und entwickeln Achtung und Respekt vor Pflanzen und Tieren.
  • Interkulturelle Bildung

Die Schule will sich an der Lebenswelt der Schüler orientieren. Der Alltag der Kinder sowie kulturelle Traditionen spielen daher für die schulische Arbeit eine entscheidende Rolle.

Die Bevölkerungsstruktur im Einzugsgebiet der Grundschule Eversburg zeichnet sich durch eine besondere sprachliche und kulturelle Vielfalt aus. Für mehr als die Hälfte aller Schüler der Schule war Deutsch nicht die Erstsprache. Bei den Familien handelt es sich überwiegend um Aussiedler aus den Ländern der ehemaligen Sowjetrepublik, Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Pakistan, Libanon und der Türkei und um einige Sinti- und Roma-Familien. Viele der Familien sind inzwischen im Stadtteil verwurzelt, ihre Kinder gut integriert. Daneben gibt es aber auch ein reges Kommen und Gehen. Immer wieder im Laufe eines Schuljahres ziehen Familien zu, Kinder werden mitten im Schuljahr neu in die Klassen aufgenommen. Dabei muss individuell nach Unterstützungsangeboten gesucht werden, die die Integration erleichtern. Seit vielen Jahren gibt es das Angebot des herkunftssprachlichen Unterrichts in arabischer und türkischer Sprache sowie Islamunterricht als Alternativangebot zum christlichen Religionsunterricht. Durch die Unterstützung der türkischen und arabischen Kolleginnen ist es oft möglich, das Vertrauen in Schule zu stärken und die Offenheit der Schule gegenüber zu steigern. Durch folgende Angebote erfolgt die Vermittlung von Werten im Bereich der interkulturellen Bildung:

  • Islamischer Religionsunterricht
  • Herkunftssprachlicher Unterricht Türkisch
  • Herkunftssprachlicher Unterricht Arabisch

Das Angebot gibt es an der Schule bereits im achten Jahr. Durch die gemeinsame Fachkonferenzarbeit der evangelischen und katholischen sowie der muslimischen Kollegin ist im Laufe der Jahre eine gute Zusammenarbeit gewachsen, die es möglich macht, auch gemeinsame interreligiöse Gottesdienste zu gestalten und zu feiern. Durch die Offenheit und Unterstützung der evangelischen, katholischen und muslimischen Gemeinden bzw. deren Pfarrer und Imame kann dieser soeben beschrittene Weg in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden.

Ebenso findet seit Jahren der christliche Religionsunterricht nach Vereinbarungen mit der Diözese konfessionell-kooperativ statt. Die Inhalte werden auf den gemeinsamen Fachkonferenzen abgesprochen und die Kinder können im Klassenverband unterrichtet werden.

Neben diesen besonderen Angeboten wird der Vermittlung interkultureller Werte im Unterricht der einzelnen Fächer wie Deutsch, Sachunterricht, Religion, Englisch und Musik Rechnung getragen.

Seitdem die Grundschule Eversburg im Jahre 2001 verlässlich wurde, haben mehrere pädagogische Mitarbeiterinnen russischer Herkunft an der Schule gearbeitet. Es zeigt sich immer wieder, dass sie wichtige Vermittler zwischen Schule und Elternhaus sind, wenn es um den Abbau von Ängsten und Vorurteilen, die Überbrückung sprachlicher Barrieren und das Schaffen einer Vertrauensbasis geht.

Lehrerhandeln im Unterricht

Der Unterricht an der Grundschule Eversburg wird auf der Grundlage der curricularen Vorgaben und der schuleigenen Arbeitspläne vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet. Das geschieht in der Regel einmal halbjährlich in allen Unterrichtsfächern auf der Ebene der Fachkonferenzen mit Elternbeteiligung; in den Hauptfächern wie Deutsch und Mathematik wegen des hohen Abstimmungsbedarfs meistens mehrmals. Darüber hinaus werden regelmäßig auf der Jahrgangsebene die Unterrichtsinhalte und Absprachen über Klassenarbeiten und Tests getroffen. Für alle Unterrichtsfächer stehen ausgebildete Fachlehrer zur Verfügung. Es ist unvermeidlich, dass verschiedene Fächer auch fachfremd unterrichtet werden müssen; hier sind die Beratung der Fachlehrerinnen und die gemeinsame Planung in besonderem Maße notwendig. Zudem besteht ein hohes Fort- und Weiterbildungsinteresse im Kollegium, um die in einigen Bereichen fehlende Qualifikation zu erreichen. Für die Fächer, in denen es besonders an Fachlehrern mangelt, wie z. B. Musik und Sport, sind in den letzten Jahren auch schulinterne Fortbildungen organisiert worden, an denen ein großer Teil des Kollegiums teilgenommen hat.

Zu Beginn jeder Lerneinheit wird den Schülern deutlich gemacht, welche Ziele sie am Ende der Stunde bzw. der Unterrichtseinheit erreicht haben werden. Es wird durch eine gute Einführung in die Thematik sichergestellt, dass die Schüler den Lehrstoff und die Aufgaben verstehen. In jedem Unterrichtsfach wird der Unterricht in einzelne Sequenzen, deren Länge den Lernvoraussetzungen der Schüler angemessen ist, klar gegliedert; dabei wird die zur Verfügung stehende Zeit angemessen auf die einzelnen Phasen verteilt. So können hier Lehrgangsarbeit, experimentelles und entdeckendes Lernen sowie Übungs- und Wiederholungsphasen sinnvoll miteinander verknüpft werden. Jeweils am Ende der Einheiten oder der Unterrichtsstunde kann die Lehrkraft anhand der von den Schülern gezeigten Ergebnisse überprüfen, ob das anvisierte Ziel erreicht wurde. Die 45-minütige tägliche Lernzeit im Ganztagsbetrieb dient der Übung und Festigung des Unterichtsstoffes vom Vormittag - ähnlich der Funktion von Hausaufgaben. Lehrgangsangepasstes Übungsmaterial wird über die Schulbuchliste von den Eltern angeschafft oder individuell von den Lehrkräften zusammengestellt. Der Unterricht wird in einem Wochenplan gegliedert, damit auch die Betreuungskräfte am Nachmittag sowie die Eltern zu Hause über die Inhalte informiert sind. Zur Kontrolle stehen in der Regel Lösungshefte parat.

Voraussetzung dafür, dass möglichst alle Schüler dabei erfolgreich sind, ist eine gute Abstimmung der Unterrichtsinhalte und des Anforderungsniveaus.

Um den Unterricht differenziert auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sowie das unterschiedliche Lerntempo abzustimmen, bieten sich Unterrichtsmethoden wie Werkstattarbeit, Stations-, Tages- und Wochenplanarbeit an. Die Schüler können einzeln, aber auch mit Partnern oder in Gruppen arbeiten. Die eingesetzten Lehrmaterialien und Medien kommen den Interessen und Neigungen der Schüler entgegen. Für alle Unterrichtsfächer steht eine Vielzahl an Material zum Demonstrieren und Experimentieren zur Verfügung, die das Verständnis für die Inhalte fördern und zum aktiven und selbstständigen Lernen motiviert. Alle Klassenräume sind so ausgestattet, dass in Differenzierungsphasen mindestens an einem Computer mit Internetzugang gearbeitet werden kann; ganze Klassen arbeiten zu bestimmten Themen im Computerraum, in dem 20 Rechner sowie mehrere Notebooks und ein Beamer zur Verfügung stehen.

Für einen reibungslosen und selbstverständlichen Umgang mit verschiedenen Unterrichtsformen und Materialangeboten gibt es in jeder Lerngruppe klar definierte Regeln sowie abgestimmte Interventions- und Sanktionsmaßnahmen, die für alle in der Klasse unterrichtenden Lehrer und die Schüler gelten. Die gegenseitige Wertschätzung von Lehrern und Schülern unterstützt das Lernen. Lob, Ermutigung und Bestätigung fördern das Selbstwertgefühl der Schüler und erhöhen die Leistungsbereitschaft. Zweckmäßig und freundlich gestaltete Klassen- und Fachräume tragen zu einer positiven Lernatmosphäre bei.

Zur Vertiefung wird hier auf unser Methodenkonzept verwiesen.

Leistungsanforderungen und Leistungsbewertung

Die Vereinbarungen über Grundsätze zur Leistungsbewertung werden in den Fachkonferenzen unter Beachtung der rechtlichen Grundlagen und der fachbezogenen Vorgaben der Kerncurricula getroffen und im Schulverbund mit den Nachbarschulen abgestimmt. Kontrollen und Bewertungen sollen transparent sein und Schülern sowie Eltern einsichtig gemacht werden. Die Kriterien werden den Schülern im Unterricht, den Eltern auf Klassen- bzw. jahrgangsinternen Elternabenden sowie auf der Schulverbundebene im Rahmen der Information zur Schullaufbahnempfehlung vorgestellt. Lehrkräfte, die neu an der Schule sind, können sich in entsprechenden Übersichten in den Fachkonferenzordnern schnell informieren. Die Absprachen über Leistungsanforderungen und Leistungsbewertung werden regelmäßig evaluiert.

Die Schule sieht es als ihre Aufgabe an, die individuellen Lernfortschritte eines jeden Kindes anzuerkennen und zu würdigen. Dadurch entwickeln Kinder Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, das wiederum die Anstrengungsbereitschaft zum Erreichen weiterer Ziele erhöht. Leistungskontrolle und –bewertung sind notwendige Bestandteile des Unterrichts, durch die Lernfortschritte und Lernergebnisse neben der kontinuierlichen Beobachtung der Lernprozesse überprüft werden. Den Kindern und Eltern vermitteln sie eine Rückmeldung über den erreichten Kompetenzstand. Das Abweichen von den festgelegten Maßstäben der Leistungsbewertung im Lesen, Schreiben und Rechnen ist durch einen entsprechenden Erlass geregelt. Entscheidungen dazu werden in den einzelnen Klassenkonferenzen getroffen.

Für den Umgang mit Hausaufgaben bzw. den Lernzeitaufgaben aus dem Wochenplan gilt der aktuelle Erlass als Grundlage. Hausaufgaben sollen aus dem Unterricht erwachsen und von den Schülern selbstständig bearbeitet werden können. Es sind regelmäßige Gespräche mit Eltern oder den Betreuungskräften notwendig, um auf eine eventuelle Überforderung durch angemessene Differenzierung reagieren zu können.

Die Schüler erhalten am Ende des ersten Schuljahres sowie im zweiten Schuljahr im Halbjahr und am Ende ein Berichtszeugnis, im dritten und vierten Schuljahr werden die Leistungen zweimal jährlich mit Zensuren bewertet.

Um besondere Leistungen einzelner Schüler, Schülergruppen oder ganzer Klassen zu würdigen, werden Arbeiten aus dem Unterricht schulintern in Vitrinen ausgestellt oder an Stellwänden präsentiert. Urkunden werden an die Sieger von Wettbewerben im Rahmen der Schulöffentlichkeit und oft mit Beteiligung der örtlichen Presse übergeben.

Individuelle Förderung und Unterstützung

Mit allen Schülern der Schule wird im Schulalltag situationsnah über ihren Lernstand gesprochen, für die Eltern gibt es ein Gesprächsangebot zweimal im Jahr zum Elternsprechtag, darüber hinaus sind bei Bedarf jederzeit Gespräche möglich und von Seiten der Schule gewünscht. Auf der Grundlage des Erlasses zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung werden für jeden Schüler die Beobachtungen aus Lernstandsüberprüfungen und Unterrichtsbeobachtungen aufgezeichnet und sind Grundlage für die Information und Beratung der Eltern und Schüler über die weitere schulische Entwicklung. Für Schüler mit Förderbedarf werden in regelmäßig stattfindenden Pädagogischen Dienstbesprechungen individuelle Förderpläne entwickelt und evaluiert, in denen geeignete schulische und außerschulische Fördermaßnahmen zusammengestellt werden.

Neben zahlreichen pädagogischen und organisatorischen Maßnahmen der Schule, zu denen auch Angebote zur Bewegungsförderung und zum Stressabbau gehören (s. auch AG-Angebote, Angebote zur Gesundheitsförderung), ist von der Schule ein ausführliches Konzept erarbeitet worden, das auch diagnostische Maßnahmen beinhaltet .

Schüler, die im Laufe der Grundschulzeit die Schule wechseln, bedürfen in der Regel besonderer Beobachtung und Unterstützung. Die betreffenden Lehrkräfte und die Schulleitung nehmen nach Möglichkeit schon im Vorfeld Kontakt zu der anderen Schule auf und bereiten die Aufnahme in die neue Schule durch Absprachen vor. Wenn es Informationen über eventuell bestehende Defizite gibt, kann das Kind mit geeigneten Maßnahmen wie zusätzlichem Förderunterricht, Sprachförderunterricht, Differenzierung im Unterricht, einem Lesementoren oder Hausaufgabenhilfe gefördert werden. Ebenso wird mit den angeführten Maßnahmen reagiert, wenn ein Kind die Klasse wiederholt.

Durch die Arbeit nach dem Förderkonzept können auch Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in ihrem Klassenverband bleiben und zieldifferent unterrichtet werden, diese Möglichkeit der Beschulung in der Regelschule und in der vertrauten Lernumgebung wird sowohl von Kindern als auch von deren Eltern in höchstem Maße geschätzt.

Der Anteil der Schüler, die an eine Förderschule überwiesen werden, liegt seit Jahren unter 0,4%; bei diesen Schülern handelt es sich nahezu ausnahmslos um einen Unterstützungsbedarf im Bereich sozial-emotionale Entwicklung.

Außerunterrichtliche Schülerbetreuung

Grundlage aller beratenden und unterstützenden Maßnahmen ist für alle Beteiligten das Beratungskonzept. Aufgrund der sozialen Struktur im Stadtteil gibt es viele Schülerinnen und Schüler sowie Eltern mit einem erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf. In der Regel äußert sich die Problematik durch Auffälligkeiten im Leistungs- oder Sozialverhalten des Kindes. Gespräche mit den Erziehungsberechtigten sind eine Möglichkeit, die Ursachen für die Fehlentwicklung herauszufinden und Lösungswege aufzuzeigen. Oft ist das aber nur mit professioneller Hilfe möglich. Im Idealfall entscheiden die Erziehungsberechtigten, Hilfe in Anspruch zu nehmen und auf dem weiteren Weg die Lehrkraft des Kindes miteinzubeziehen. Bei der Auswahl der Beratung und Unterstützung muss das zu lösende Problem gesehen werden, in Frage kommt der Soziale Dienst, eine Erziehungsberatungsstelle, ein Kinderarzt, -psychologe oder -psychiater oder therapeutische Maßnahmen wie Ergotherapie oder Logopädie. Stellt sich die Situation zunächst als unklar heraus, hat es sich bewährt, dass Eltern und Lehrerin/Lehrer gemeinsam einen Termin bei der Psychologischen Beratungsstelle, die einmal wöchentlich in der Schule angeboten wird, vereinbaren. Nach den ersten Gesprächen wird in der Regel schnell klar, wie das weitere Vorgehen sich gestaltet. Im Einzelnen werden die Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen auch im Bereich Absentismus und Schullaufbahnberatung im Beratungskonzept dargestellt.

  • Umgang mit Schulversäumnissen

Bis zum Schuljahr 2012/13 wurde der Zeitpunkt der Schulpflicht jährlich um einen Monat vorgezogen, d.h. alle Kinder, die bis zum 30.09.2012 sechs Jahre alt sind, unterliegen ab 01.08.2012 der Schulpflicht. Auf der Grundlage des Niedersächsischen Schulgesetzes müssen Schulversäumnisse von den Erziehungsberechtigten spätestens am dritten Tag schriftlich oder telefonisch entschuldigt werden. Im Schulalltag der Grundschule Eversburg ist es allerdings weitgehend selbstverständlich, dass Eltern schon am ersten Tag vor Unterrichtsbeginn in der Schule anrufen und mitteilen, dass ihr Kind die Schule nicht besuchen kann. Das Büro ist täglich spätestens ab 07.30 Uhr besetzt, vorher können Ansagen auch auf den Anrufbeantworter gesprochen werden. Durch diese rechtzeitige Entschuldigung erhält die Schule Gewissheit, dass dem Kind auf dem Schulweg nichts zugestoßen ist. Oft wird bei dieser Gelegenheit auch gleich abgesprochen, vom wem Hausaufgaben und andere Informationen aus der Schule das kranke Kind erreichen.

Schulversäumnisse durch Kuraufenthalte oder Teilnahme an bedeutenden Familienfesten müssen bei der Schulleitung schriftlich beantragt werden. Die Schulleitung ist in diesen Fällen verpflichtet, die Genehmigung dieser Anträge auf der Grundlage des Schulgesetzes genau zu prüfen. Eine Unterrichtsbefreiung vor und nach den Ferien kann nur dann genehmigt werden, wenn die Versagung eine besondere Härte bedeuten würde.

Der überwiegende Teil der Erziehungsberechtigten ist sich seiner Verantwortung bewusst, so stellen Schulpflichtverletzungen nur in seltenen Fällen ein Problem dar. Hier versucht zunächst die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer durch den Kontakt mit den Erziehungsberechtigten die Gründe für die Versäumnisse zu erfahren, um dann gezielt an einer Verbesserung arbeiten zu können. Ist das mit den Erziehungsberechtigten nicht möglich, werden Schulversäumnisse dem Schulträger gemeldet. Die Erziehungsberechtigten werden daraufhin von einem Mitarbeiter des Sozialen Dienstes besucht mit dem Ziel, das Problem Absentismus zu lösen. Außerdem müssen die Erziehungsberechtigten mit der Zahlung eines Bußgeldes rechnen.

  • Schullaufbahnempfehlung für Schülerinnen, Schüler und Eltern

Zum Ende der Grundschulzeit liegt der Schwerpunkt der Beratung von Eltern sowie Schülerinnen und Schülern in der schulischen Entwicklung über die Grundschule hinaus und somit ist die Wahl der geeigneten Schulform von besonderem Interesse.

Informationen über das Verfahren zur Schullaufbahnempfehlung erhalten alle Eltern der 4. Klassen des Schulverbundes auf einem Abend am Anfang des Schuljahres. Bisher fand diese Veranstaltung mit den Grundschulen Atter, Pye, Eversburg und Heinrich-Schüren jährlich im Oktober/ November in der Aula der Heinrich-Schüren-Schule statt. In diesem Jahr treffen wir uns erstmals in der Mensa der Grundschule Eversburg. An diesem Abend stellen auch die Leiter der weiterführenden Schulen aus dem Schulverbund die Arbeit in der jeweiligen Schulform vor.

Das neu eingeführte Verfahren nimmt Abstand von der schriftlich fixierten Empfehlung einer favorisierten Schulform. Die Empfehlungen der Schule gestalten sich nach der neuen Erlasslage wie folgt: Es finden zwei Beratungsgespräche gemeinsam mit dem Kind und den Eltern statt - eins vor Weihnachten und ein weiteres vor den Osterferien. Mit den Ergebnissen dieser Beratungen entscheiden dann die Eltern, welche Schule für ihr Kind am geeignetsten zu sein scheint.

Über den genauen Ablauf dieser neuen Form werden die Eltern rechtzeitig informiert.

Schule als Lebensraum

  • Umgangsformen

In der Grundschule Eversburg kommen täglich etwa 280 Menschen zusammen, um miteinander zu lernen, zu arbeiten und zu spielen. Allen Beteiligten ist es wichtig, dass das soziale Klima durch Wertschätzung, Toleranz und Zuverlässigkeit geprägt wird. Jeder Einzelne aus der großen Gemeinschaft von Schülern, Lehrern, Eltern und sonstigen Mitarbeitern soll sich hier angenommen und wohl fühlen. Gelingt das in seltenen Fällen einmal nicht, werden mit allen Beteiligten Maßnahmen zur Verbesserung verabredet.

  • Gestaltung von Klassenräumen, Schulgebäuden und Schulgelände

Schüler und Lehrkräfte verbringen einen Großteil des Tages in Klassen- und Fachräumen. Eine sowohl zweckmäßige Ausstattung wie auch ansprechende Gestaltung ist darum für die Unterstützung des Lernens und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen von besonderer Bedeutung. Hier ist zum einen die Zusammenarbeit mit dem Schulträger gefragt, der für die Renovierung der Räume und Gebäude und für die sächliche Ausstattung zuständig ist und zum anderen müssen klare Vereinbarungen über Anschaffungen von Unterrichtsmaterialien getroffen werden, die aus dem Schuletat angeschafft werden.

Die Gestaltung der Klassenräume wird von den Lehrkräften gemeinsam mit den Schülern übernommen. Teilweise bringen sich hier auch Eltern unterstützend ein.

Die Arbeitsmaterialien der Schüler und Zusatzangebote für die einzelnen Fächer müssen übersichtlich bereitgehalten werden, Arbeitsergebnisse ansprechend präsentiert werden. Zum Teil werden zur Präsentation der Unterrichtsergebnisse auch Vitrinen und Stellwände in Fluren und Treppenhäusern genutzt. Das geschieht in Absprache mit den „benachbarten Klassen“, die Gestaltung der Vitrinen und Wände im Verwaltungsgebäude übernehmen die Fachlehrer für Werken und Textilarbeit sowie die AG Schulleben.

Mit Beginn des zweiten Schuljahres haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in der schuleigenen Bibliothek ein Buch auszuleihen. Die Schülerbücherei wird im Wechsel von einer Lehrkraft und einer Betreuungskraft betreut, die mehrmals in der Woche Ausleihzeiten anbieten. In jedem Jahr wächst das Angebot; immer wieder gibt es neue Bücher. Die Finanzierung übernimmt zum einen die Schule aus dem Schuletat, zum anderen der Förderkreis. Die Klassen haben auch die Möglichkeit, sich Klassenlektüren und Nachschlagewerke auszuleihen.

Für die Kostenübernahme vieler Wünsche, die nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert werden können, erklärt sich seit nunmehr 15 Jahren der Förderkreis der Schule zuständig. Besonders eindrucksvoll ist das auf dem Schulgelände zu sehen, wo es außer dem ursprünglichen Spielplatz mit Sandanlage inzwischen ein attraktives Angebot an Spielgeräten wie z.B. Kletterwand, Wippschaukel und Balancierbalken gibt. Ein „Grünes Klassenzimmer“ bietet die Möglichkeit zum Rückzug und zur Entspannung. Hier kann bei gutem Wetter auch Unterricht stattfinden. Weitere Bänke und Sitzgruppen laden zum „Klönen“ und Ausruhen ein.

Auf dem Schulhof bietet sich die Möglichkeit, Hüpfspiele zu spielen, die von der AG Schulleben (s. auch Soziales Lernen) in bunten Farben aufgemalt wurden. Seit dem Schuljahr 2009/10 haben alle Kinder auch die Möglichkeit, sich mit einer Ausleihkarte Spielgeräte für die Bewegungspause auszuleihen. Die Ausleihe wird von der Sozialpädagogin in Zusammenarbeit mit der FSJlerin organisiert und täglich durchgeführt.

Die weitläufige Außenanlage, bestehend aus Schulhof, Spielplatz, Sportplatz und angrenzenden Grünflächen mit Busch- und Baumbestand steht den Schülern in allen Spielpausen für vielfältige Aktivitäten zur Verfügung.

  • Schulleben

Besondere Angebote und Veranstaltungen im Schuljahreslauf bereichern den Unterrichtsalltag. Sie fördern die Freude am Lernen sowie das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit der Schüler. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit, Einrichtungen und Angebote in der näheren Umgebung kennenzulernen, Kontakte zu pflegen, Verantwortung zu übernehmen und Sozialkompetenz zu erwerben. Viele Angebote und Veranstaltungen sind seit Jahren fester Bestandteil des Schullebens der Grundschule Eversburg.

  • Verhalten in Schule und Klassenraum

Um den Unterrichtsalltag der großen Schulgemeinschaft möglichst friedlich und harmonisch zu gestalten, sind klare Verhaltensregeln, Rituale und Umgangsformen notwendig, mit deren Einhaltung sich die Beteiligten aus unterschiedlichster sozialer, kultureller und religiöser Herkunft einverstanden erklären können.

Aus diesem Grunde gibt es an der Grundschule Eversburg seit Langem eine Schulordnung, die im Frühjahr 2011 aktualisiert und durch die Gesamtkonferenz verabschiedet wurde. Auf der Basis der Schulordnung unterschreibt jeder Schüler, die Erziehungsberechtigten, der Klassenlehrer und der Schulleiter einen Schulvertrag, in dem sich alle zur Einhaltung der Schulordnung bereit erklären.

Für den Fall, dass Regeln nicht eingehalten werden, wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der den Rahmen für die weitere Vorgehensweise bildet (s. dazu auch Schulordnung, Schulvertrag, Maßnahmenkatalog und Sicherheitskonzept).

Darüber hinaus entwickelt jede Lerngruppe eigene „Klassenregeln“, die das Zusammenleben und –arbeiten strukturieren. Spätestens ab der dritten Klasse wählen die Schüler aus ihrer Gruppe gewählte Vertreter, die die Klassensprecherfunktion übernehmen.

Für die kleinen Pausenkonflikte sind die in einer Arbeitsgemeinschaft ausgebildeten Streitschlichter inzwischen anerkannt wichtige Personen; so mancher Streit kann ohne das Eingreifen Erwachsener geregelt werden (s. dazu auch Soziales Lernen)

  • Sicherheit von Personen und Eigentum

Es ist Aufgabe der Schule, für die Sicherheit aller in der Schule Lehrenden, Lernenden und Arbeitenden zu sorgen. Dabei steht die Fürsorge für die Schüler an erster Stelle. Es ist allen Lehrern ein Anliegen, dass jedes Kind sicher zur Schule kommt. Mit den Eltern werden schon vor der Einschulung Absprachen getroffen, die dazu beitragen können, z.B. rechtzeitiges Einüben des Weges, Kinder nicht alleine gehen lassen, den sichersten Weg wählen, nicht direkt vor dem Schuleingang parken/ halten. In den ersten Schulwochen nutzen die KlassenlehrerInnen die Sachunterrichtstunden, um mit den Kindern der Klassen den Schulweg eines jeden Kindes zu gehen. So lernen die Kinder nicht nur ihren sicheren Schulweg kennen sondern auch, wo die Klassenkameraden wohnen.

Regelmäßig am Anfang eines jeden Schuljahres gibt es eine Zusammenarbeit mit der Polizei Osnabrück. Die ersten Klassen erhalten in einer Unterrichtsstunde Informationen zum Thema Sicherer Schulweg, außerdem fördern die Polizeibeamten die Sicherheit vor Ort durch ihren Einsatz morgens vor dem Unterricht und nach Unterrichtsschluss. Bei anhaltender Problematik und Beeinträchtigung der Sicherheit, z.B. durch das Missachten des Park- und Halteverbots durch uneinsichtige Eltern, fordert die Schulleitung auch im laufenden Jahr nochmals die Unterstützung der Polizei oder des Osna-Teams an.

Vorfälle mit Schülern, die Ordnungsmaßnahmen zur Folge haben, kommen ein- oder zweimal im Schuljahr vor. Dabei handelt es sich meistens um grobe Missachtung der schulischen Regeln oder um Angriffe auf Mitschüler.

Wie solchen Fällen sowie der Bedrohung durch Gewalt von außen entgegengewirkt werden kann und wie im realen Fall in der Schule damit umgegangen wird, ist im Sicherheitskonzept ausführlich dargestellt.

Gesundheitsförderung im Schulalltag

  • Gesundheit im Schulleben und in der Lernkultur

Gesunde Ernährung und Bewegung sind zentrale Themen im Unterrichtsalltag, vor allem weil die Themen in vielen Elternhäusern zu kurz kommen und die Schule hier gefragt ist.

Vor der Spielpause wird in allen Klassen das Frühstück gemeinsam mit den Klassenlehrern eingenommen. So sind dabei Gespräche über gesundes Essen und Trinken möglich, in vielen Klassen gibt es feste Tage, an denen alle Kinder nur gesunde Sachen mitbringen dürfen. Wenn jemand kein Frühstück von zu Hause mitbekommen hat, kann man sich etwas von der „Tafel“ aus der Schulküche holen. In dieser Zeit wird auch das Schulobst gemeinsam "zubereitet" und mit großem Appetit gegessen.

Das Thema gesunde Ernährung ist in allen Jahrgängen Bestandteil des Sachunterrichtes, unterstützt wird es durch die Zahnärztliche Gruppenprophylaxe, die von Mitarbeitern des Zahnärztlichen Dienstes jährlich in allen Klassen durchgeführt wird.

Bewegungsangebote begleiten und unterstützen das Ernährungsangebot; das möchte die Schule mit folgenden festen Einrichtungen oder der Beteiligung an Projekten auch für Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen erreichen:

  • Angebot an Pausenspielen zum Ausleihen für die Spielpausen
  • Schulhofgestaltung mit vielfältigen Spiel- und Sportgeräten (s. o.)
  • Rituale mit Bewegung im Unterricht
  • Teilnahme am Projekt Active Children - Active Schools in Kooperation mit der Uni Osnabrück
  • Teilnahme am Projekt Healthy children in sound communities in Kooperation mit der Universität Osnabrück
  • Bundesjugendspiele
  • Sportabzeichentag
  • Laufabzeichen
  • Teilnahme am Wettbewerb Jahnschwimmen
  • Zusätzliche Sportangebote wie Handball, Judo, Basketball, Leichtathletik, Mädchenfußball und Tanzen im AG-Bereich neben dem regulären Sport- und Schwimmunterricht
  • Möglichkeit der Ruhe und Entspannung im Filmraum, dort stehen Yogamatten und entsprechendes Zusatzmaterial zur Verfügung

Die Größe der Klassenräume im Vergleich zur Lerngruppe bietet die Möglichkeit, dass die Schüler neben ihren festen Arbeitsplätzen die Möglichkeit haben, sich an Arbeitstischen oder –ecken zu beschäftigen. Zudem gibt es in jedem Raum die Möglichkeit, mit sechs kleinen Bänken schnell einen Sitzkreis oder das "Tafelkino" (Halbkreis vor der Tafel) aufzubauen.

  • Drogenprävention

Drogen und die damit verbundenen Lebensprobleme kennen die Schüler der Grundschule Eversburg noch nicht als ihre eigenen, einige sind aber in der Familie oder Verwandtschaft schon damit in Kontakt gekommen bzw. leiden unter den Folgen durch drogenabhängige Eltern oder ältere Geschwister. Die Grundschule sieht hier ihre Aufgabe darin, die Kinder bereits im Grundschulalter zu stärken und somit vor einer Suchtgefahr zu schützen. Eine positive persönliche Entwicklung, ein gesundes Selbstbewusstsein, das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, positive Vorbilder und Freunde sind gute Voraussetzungen. Bei diesen Aufgaben greift die Schule gerne auf die Unterstützung außerschulischer Partner zurück, wie z. B.

  • Theaterpädagogische Werkstatt (Die große Nein-Tonne, Mein Körper gehört mir)
  • Polizeipuppenbühne
  • Mitmachzirkus
  • Gesundheitsförderung und Umweltschutz

Das gemeinsame Frühstück im Klassenraum bietet die Gelegenheit, die Schadstoff- und Müllvermeidung zu thematisieren und so über vier Schuljahre ein Umweltbewusstsein zu bilden. Ziel ist, dass die Schüler ihr Frühstück und das Getränk in Dosen und Trinkflaschen mitbringen und sie sichtbar nachvollziehen können, dass dadurch der Müll gering ist. Ihn zu trennen, lernen sie dadurch, dass in allen Räumen verschiedene Gefäße mit der entsprechenden Beschriftung stehen.

Der schonende Umgang mit Ressourcen ist ebenfalls ein Lernprozess, der sich über die gesamte Grundschulzeit zieht.

Die Schule besteht aus vier Gebäuden, die Außentüren sollen in der Heizperiode immer geschlossen werden. Das ist für die Kinder nachvollziehbar, weil sie die Schilder an den Türen Heizung an – Tür zu! lesen können und evtl. nachfragen.


 

Qualitätsbereich 3: Leitung und Organisation

Führungsverantwortung der Schulleitung

Die Schulleitung trägt die Gesamtverantwortung für die Schule und ist für die Qualitätssicherung und –entwicklung zuständig. Für das Gelingen dieser Aufgabe ist eine intensive, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit und in den Gremien der Schulgemeinschaft von grundlegender Bedeutung. Zur Bewältigung des umfangreichen Aufgabenkatalogs der Schulleitung einer eigenverantwortlichen Schule ist es unerlässlich, dass Aufgaben und Verantwortungsbereiche von Lehrkräften, Mitarbeitern oder Eltern übernommen werden. Diese Zuständigkeiten werden nach Absprache in den Gremien festgelegt.

Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse in der schulischen Arbeit müssen transparent und nachvollziehbar organisiert werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, die zuständigen Gremien einzubeziehen und Verantwortlichkeiten festzulegen.

Die Zusammensetzung der einzelnen Gremien wird im Folgenden dargestellt:

  • Schulvorstand: besteht aus der Schulleiterin, die den Vorsitz führt, drei gewählten Lehrkräften und vier gewählten Elternvertretern. Das Verhältnis zwischen Lehrkräften und Eltern muss sich die Waage halten. Er tagt mindestens einmal im Halbjahr, bei Bedarf häufiger.
  • Gesamtkonferenz: besteht aus dem Lehrerkollegium und sechs gewählten ElternvertreterInnen. Sie tagt ebenfalls mindestens einmal im Halbjahr, bei Bedarf häufiger.
  • Fachkonferenzen: sind Teilkonferenzen, in denen nur die entsprechenden Fachlehrkräfte arbeiten, ihre Ergebnisse aber in der folgenden Gesamtkonferenz vorstellen. Auch hierfür lassen sich ein bis zwei Eltern als beratende TeilnehmerInnen wählen.
  • Dienstbesprechung: findet mindestens an jedem ersten Mittwoch im Monat statt, bei Bedarf werden kurzfristig weitere Termine angesetzt. Teilnehmer sind alle Lehrkräfte und Mitarbeiter, die an der täglichen schulischen Arbeit beteiligt sind. Hier werden Informationen zur Unterrichtsplanung, zu Veranstaltungen und besonderen Themen weitergegeben. Außerdem ist dieses Gremium das Forum für Austausch und Diskussion zu Fragen von Erziehung, Unterricht und Schulentwicklung. Hier werden Vereinbarungen getroffen, damit in wesentlichen Fragen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Vorschläge und Beschwerden können hier eingebracht, diskutiert und bearbeitet werden. Als sinnvoll hat sich erwiesen, diese bereits im Vorfeld zu thematisieren, so dass die Beteiligten sich damit vor der Versammlung auseinandersetzen können.
  • Schulelternrat: Zusammenkünfte finden viermal im Schuljahr statt. Die Schulleiterin nimmt als Vertreterin des Lehrerkollegiums teil, bei fachbezogenen Themen auch weitere Kolleginnen und Kollegen.
  • Arbeitsgruppen zu verschiedensten Themen können sich aus allen vorher genannten Gremien bilden und eigenständig arbeiten. Über die Ergebnisse wird in den Gremien berichtet und evtl. entschieden.

Zur Optimierung der Zusammenarbeit und der Verbesserung des Unterrichts werden folgende Maßnahmen eingesetzt:

  • Zur Vermeidung von Spannungen in der Zusammenarbeit und eventuell daraus entstehender Konflikte finden turnusmäßig - in der Regel monatlich - Gespräche zwischen der Schulleitung und den zwei gewählten Personalvertreterinnen statt. Zeichnet sich Handlungsbedarf ab, werden Gespräche mit den beteiligten Personen organisiert und gemeinsam eine Strategie zur Lösung des Konflikts erarbeitet. Auf Wunsch der Beteiligten nehmen an den Gesprächen die Personalvertreter teil.
  • Zur regelmäßigen Evaluation von Unterricht finden in passenden Abständen Unterrichtsbesuche der Schulleitung in den verschiedenen Jahrgängen statt. Im anschließenden Gespräch haben Lehrkräfte und Schulleitung die Chance, den Unterricht den sich immer wieder ändernden Klassenstrukturen anzupassen.
  • Ebenfalls in einem vorgegebenen Rhythmus überprüft die Schulleiterin die schriftlichen Arbeiten zur Leistungsfeststellung. Die Vereinbarungen in den Fachkonferenzen und die Teamarbeit zur Unterrichtsvorbereitung haben dazu beigetragen, dass diese weitestgehend in den Jahrgängen einheitlich gestaltet, durchgeführt und bewertet werden.
  • Um Maßnahmen der Schulentwicklung auf den Weg zu bringen und umzusetzen, wurde eine Steuergruppe gebildet, die grundsätzlich aus den Lehrkräften des Schulvorstandes besteht. Je nach Thema werden andere Lehrer, Mitarbeiter, Eltern oder außerschulische Fachkräfte zur Mitarbeit hinzugezogen. Diese Gruppe hat z. B. in Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen der Evangelischen Jugendhilfe und VertreterInnen aus der Elternschaft die Umwandlung zur Offenen Ganztagsschule konzeptionell getragen. Auch wird in diesem Gremium ein Evaluationsthema festgelegt, um sich immer wieder einer Aktualisierung des Bildungs- und Erziehungsauftrages zu stellen.
  • Die Schulleitung trifft sich im wöchentlichen Turnus mit VertreterInnen aller am Gelingen das Schulalltags relevanten Teams z. B. zur Optimierung der Ganztagskoordination oder um Probleme rund um das Mittagessen zu bearbeiten. Zu besonderen Themen werden auch VertreterInnen aus der Elternschaft oder externe Referenten oder Fachleute zu solchen Treffen eingeladen.

Für die systematische Information der Schulgemeinschaft und der Öffentlichkeit gibt es folgende Medien:

  • Elternnachrichten: Die gesamte Elternschaft wird am Anfang eines jeden Halbjahres in einem Nachrichtenbrief über Ergebnisse von Aktivitäten, Veränderungen in der Schulgemeinschaft sowie über geplante Vorhaben informiert. Diesem Brief werden regelmäßig die aktuellen Informationen über Entschuldigungspraxis, Waffenerlass, ansteckende Krankheiten usw. beigefügt. Außerdem erhalten die Eltern zeitgleich den Terminplan für das Halbjahr. Über aktuelle Veranstaltungen werden die entsprechenden Adressaten zeitgerecht informiert.
  • Homepage: Die Berichte über Veranstaltungen werden zeitnah im Anschluss auf die Homepage der Schule (www.grundschule-eversburg.de) gestellt oder – je nach Wichtigkeit – im Stadtteilblatt oder in der NOZ veröffentlicht.
  • Protokolle: Die Protokolle aller Sitzungen von Dienstbesprechungen, Konferenzen und Schulvorstandssitzungen werden innerhalb einer Woche erstellt und per E-Mail an alle Beteiligten verschickt sowie im Lehrerzimmer ausgehängt. Auch der Schulelternrat hat sich dieser Vorgehensweise angepasst.
  • Kollegiumsinfo: Es hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass es so gut wie unmöglich ist, das gesamte Kollegium in den Pausen anzutreffen (Pausenaufsicht, Gespräche mit Schülern, Problemlösungen, ...), so dass Informationen zwischen den Dienstbesprechungen per E-Mail weitergegeben bzw. den Kollegen in das Postfach gelegt werden. Der E-Mail-Verkehr hat sich inzwischen als zuverlässig und schnell bewährt; alle Kollegen verfügen über ein E-Mail-Postfach, so dass der Kontakt immer gewährleistet ist.
  • Schulserver: Für viele schulische Belange steht dem Kollegium ein Schulserver zur Verfügung. Hier werden regelmäßig z. B. Fachkonferenzprotokolle, Unterrichtsinhalte, Zusammenfassungen interner Absprachen u. s. w. hinterlegt. Jede Lehrkraft hat einen Zugang zu diesem Server und kann auf diesem Weg mit KollegInnen z. B. Material austauschen.

Qualitätsentwicklung

Die Grundschule Eversburg wurde bereits im März 2006 – ein halbes Jahr vor der Einführung der Eigenverantwortlichkeit der niedersächsischen Schulen – von der Niedersächsischen Schulinspektion überprüft. Die überprüften Kriterien wurden zu 85 % mit der Stufe 3 oder 4 (gut/ sehr gut) bewertet.

In der der Inspektion folgenden Gesamtkonferenz wurde eine Prioritätenliste auf der Grundlage des Inspektionsberichtes erstellt, um bestimmte schulische Bereiche zu verbessern. So entstanden das Konzept der Mülltrennung in den Räumen der Schule, die Organisation der Besuche der Schulleitung im Unterricht sowie die Überprüfung der Unterlagen zur Leistungsbewertung der Lernenden.

Nach Einführung der Eigenverantwortlichkeit hat die Schulleitung mit dem Kollegium Instrumente zur internen Evaluation gesichtet und geprüft. Die Vorstellung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wie SEIS, Lüneburger Fragebogen, Selbstbewertungsbuch, EFQM usw. verursachte eine allgemeine Unzufriedenheit und Unsicherheit auf Seiten der Lehrkräfte und der Eltern. Die Fragestellungen der Evaluationsbögen wurden teilweise als unverständlich empfunden (ca. 50% der Familien seinerzeit hatten einen Migrationshintergrund); es wurde schon im Vorfeld ausgeschlossen, dass die Beantwortung dieser Fragen zielführende Hinweise für die Optimierung der Arbeit an der Grundschule Eversburg ergeben könnte. Der Schulvorstand der Schule hat darum eine Vorgehensweise beschlossen, die der Besonderheit der Schule, der Struktur der Schüler- und Elternschaft sowie der Rahmenbedingungen gerecht wird:

Im Rahmen einer Gesamtkonferenz hat sich eine Arbeitsgruppe „Qualitätsentwicklung“ gebildet, die aus der Schulleiterin, drei Lehrkräften und drei Elternvertretern besteht. Diese Arbeitsgruppe trifft sich mindestens einmal im Halbjahr, um zu prüfen und zu planen, in welchen schulischen Bereichen Verbesserungen erforderlich sind. In dieser Gruppe bringen Lehrkräfte und Elternvertreter die Kriterien zur Verbesserung von unterschiedlichsten Bereichen der schulischen Arbeit ein. Beide Gruppen sehen sich hier auch als Vertreter des Kollegiums bzw. der Elternschaft. Im Schuljahr 2010/ 11 wurde zum Thema Gesundheit in der Schule das Unterthema Lärm im Rahmen von Projekttagen behandelt. Zur qualitativen Verbesserung in diesem Bereich wurden mehrere Einrichtungen und außerschulische Experten zu Rate gezogen und in den Prozess einbezogen.

Weitere Bausteine im Rahmen der Qualitätsentwicklung sind die regelmäßigen Besuche der Schulleitung im Unterricht der Lehrkräfte und die Überprüfungen der Unterlagen zur Leistungsentwicklung der Lernenden. Unabhängig von diesen Unterrichtsbesuchen und den anschließenden Nachbesprechungen finden bei Bedarf Gespräche zwischen der Schulleiterin und den Lehrkräften statt, wenn es um besondere Auffälligkeiten im Lern- oder sozialen Verhalten einzelner Schüler geht. Dabei werden das weitere Vorgehen, die Möglichkeiten zusätzlicher Förderung und eventueller weiterer Unterstützungsmaßnahmen diskutiert und beschlossen.

Verwaltung und Ressourcenmanagement

Die Bereitstellung von Ressourcen für die niedersächsischen Schulen ist teilweise Aufgabe des Landes, zum anderen Teil des Schulträgers, im Falle der Grundschule Eversburg also der Stadt Osnabrück.

Zuständig für die Bereitstellung von Lehrerstellen und Stunden für pädagogische Mitarbeiter ist in Vertretung für das MK des Landes die Landesschulbehörde Außenstelle Osnabrück. Die Schulleiterin erarbeitet gemeinsam mit dem verantwortlichen schulfachlichen Dezernenten personelle Regelungen und Lösungen, die den Rahmenbedingungen der Schule gerecht werden. Bei allen Entscheidungen der vergangenen Jahre wurde die Erfahrung gemacht, dass die besonderen Arbeitserschwernisse und die Probleme der Schule dabei sehr wohl berücksichtigt wurden.

Die finanziellen Ressourcen setzen sich aus verschiedenen Summen zusammen:

  • das Budget des Schulträgers für Lehr- und Lernmittel
  • das Landesbudget für Fortbildungsmaßnahmen sowie unterrichtsergänzende Mittel,
  • das Budget aus Elternbeiträgen für Bastelmaterial, Kopiergeld, AG-Kosten usw.
  • das Budget des Förderkreises der Grundschule Eversburg
  • zweckgebundene Sponsoringzahlungen

Eine Übersicht über das Ressourcenmanagement der Schule und die Planung der Verwendung ist im Verwaltungskonzeptkonzept  dargestellt.

Die intensive und positive Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Schule/ Sport der Stadt Osnabrück als Vertreter des Schulträgers ist als wesentlicher Faktor der Qualitätsentwicklung der Grundschule Eversburg zu sehen. Von ihm wird der Schule ein jährliches Budget für die Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln, Geräten und Ausstattung, Büromaterial, Kopier- und Portokosten zur Verfügung gestellt, über das die Schule frei verfügen kann. In den letzten beiden Schuljahren wurden zusätzlich Gelder für die Bezahlung von Hausaufgabenunterstützung zur Verfügung gestellt sowie Ausgleichszahlungen für finanzschwache Schüler bzw. Familien. Die Lehrkräfte hatten dadurch z.B. die Möglichkeit, die Klassenräume mit Materialien wie Stiften, Scheren, Kleber und allem auszustatten, was im Unterricht notwendig, aber nicht immer in den Schulranzen vorhanden ist.

Der Sanierungs- und Renovierungsbedarf der Schule wird im Alltag von allen Beteiligten festgestellt, ermittelt und dokumentiert. Es gibt dafür eine Liste, in der die Punkte gesammelt werden. Außer den Maßnahmen zur Verschönerung stellen vor allem der Hausmeister sowie der der gewählte Sicherheitsbeauftragte Mängel fest, die dringend behoben werden müssen. In Gesprächen und Begehungen des Schulgebäudes mit Vertretern des Fachbereichs Schule werden die gesammelten Punkte geprüft und im besten Fall in eine Prioritätenliste aufgenommen. Auch der Bedarf an Möbeln zur Ausstattung der Klassen-, Fach- und Verwaltungsräume gehört dazu. Die Zusammenarbeit mit den Vertretern des Schulträgers ist immer geprägt von absolutem Entgegenkommen und kollegialer Kooperation, die Umsetzung und Erledigung der Wünsche ist jedoch leider oft von der Lage der finanziellen Situation sowie der Anzahl und Dringlichkeit der Anträge abhängig. Oft müssen Vorhaben im folgenden Jahr nochmals in Angriff genommen werden, so dass ein solcher Prozess sich manchmal über längere Zeit erstreckt.

Durch die Einführung der Eigenverantwortlichkeit mit Beginn des Schuljahres 2007/ 2008 kam eine Vielzahl von zusätzlichen Verwaltungsaufgaben auf die Schulen zu. Eine Dokumentation der Aufgaben der Schulsachbearbeiterin und Gespräche mit einer Vertreterin des Schulträgers führten dazu, dass die Stunden für die Schulsachbearbeiterin wesentlich erhöht wurden.

Weniger erfolgreich waren die Bemühungen im Jahre 2009 um Erhöhung der Hausmeisterstunden. Schulleitung, Kollegium und Schulvorstand waren und sind nach wie vor der Meinung, dass der Aufgabenbereich zu umfangreich ist. Trotz intensiver Gespräche mit Vertretern des Schulträgers in einer Schulvorstandssitzung im April 2009 und einem Schreiben an den OB ist der Hausmeister nach wie vor zuständig für die Grundschule Eversburg, den Hort Eversburg, die Grundschule Pye, den Hort Pye und die KiTa Pye. Die Vielzahl von Aufgaben bringt es natürlich mit sich, das der Hausmeister oft nicht dort ist, wo er gebraucht wird. Mit dieser Regelung sind alle Beteiligten der Grundschule Eversburg nach wie vor unzufrieden, sie kann aber nur mit Unterstützung des Schulträgers verändert werden.

Mit Einführung der Ganztagsschule hat sich aber dieses Problem zu unseren Gunsten gewendet - der Hausmeister Herr Much ist nun nur noch für die Grundschule Eversburg zuständig.

Unterrichtsorganisation

  • Klassenbildung und Lehrereinsatz

Die Klassenbildung ist durch Erlass des MK grundsätzlich vorgegeben. Demnach können so viele Klassen gebildet werden, wie sich durch die Teilung der Gesamtzahl der Schüler eines Jahrgangs durch 26 ergeben. Abweichend von dieser Regelung ist es möglich, einen Antrag auf Bildung einer zusätzlichen Klasse zu stellen, wenn mindestens 40% der Schüler des Jahrgangs einen Migrationshintergrund (Förderbedarf in deutscher Sprache/Verständigungsprobleme mit den Familien) haben und/ oder Lernerschwernisse (gesundheitliche Auffälligkeiten und/ oder Verhaltensauffälligkeiten) zeigen. Die erforderlichen Informationen über die Schüler erhält die Schule

  • durch die Berichte der Kindertagesstätte (Einverständnis der Erziehungsberechtigten wird vorher erfragt),
  • aus dem Bericht der Schulärztin,
  • durch die Beobachtung in einem Schuleingangstest (wenn keine KiTa-Informationen vorliegen).

Diese Voraussetzungen haben es in den letzten Jahren ermöglicht, dass mehrfach in unterschiedlichen Jahrgängen eine zusätzliche Klasse beantragt und genehmigt wurde, so dass die durchschnittliche Zahl der Schüler einer Klasse zurzeit bei 19 liegt.

Für die Vorgehensweise bei der Zusammenstellung der Klassen finden folgende Kriterien Anwendung:

  • möglichst gleiche Anzahl von Schülern pro Klasse
  • gleichmäßiger Anteil von Jungen und Mädchen
  • heterogene Zusammensetzung hinsichtlich der Leistungsstärke, der bisher festgestellten Verhaltensauffälligkeiten, besonderen Erkrankungen oder Behinderungen,
  • Beachtung von mindestens einem Freundschaftswunsch

Der Lehrereinsatz unterliegt den Voraussetzungen, die sich zu der Zeit ergeben.

In den Wochen vor Erstellung des Stundenplanes führt die Schulleiterin mit allen Kollegen Gespräche, um die Wünsche und Möglichkeiten abzuklären. Meistens haben sich zu diesem Zeitpunkt schon interne Vereinbarungen unter den Kollegen eines Jahrgangs stattgefunden, so dass die Besetzung des Fachunterrichts, besonders ab Klasse 3, so gestaltet wird, dass Lehrer vorwiegend die Fächer unterrichten, die sie studiert haben. Im Falle des fachfremden Einsatzes unterstützt die kontinuierliche Zusammenarbeit im Jahrgangsteam die Unterrichtsqualität.

Gemäß Erlass sollte nach Möglichkeit nach der 2. Klasse ein Klassenlehrerwechsel stattfinden; darauf wird an der GS Eversburg in der Regel verzichtet. In den vergangenen Jahren wurde die Erfahrung gemacht, dass durch Krankheiten, Versetzung und Mutterschutz fast in allen Klassen mindestens ein, oft sogar mehrere Wechsel im Laufe der Grundschulzeit zu verzeichnen sind

  • Durchführung von Unterricht, unterrichtsergänzenden Angeboten, Betreuung und Pausenaufsicht (angepasst 08/2016)

Die Struktur des Schultages ist in der Anlage Unterrichtsorganisation dargestellt. Der Unterricht findet in der Regel im Klassenverband statt. Im Religionsunterricht verlassen die muslimischen Kinder diesen und nehmen in einem dafür vorgesehenen Raum am Islamunterricht teil. Im 4. Schuljahr werden die Schüler der Klassen geteilt, damit jeweils eine Gruppe Werk- und die andere Gruppe Textilunterricht erhalten kann.

Für die Schüler der dritten und vierten Klassen werden am Nachmittag Arbeitsgemeinschaften angeboten. Die Teilnahme an mindestens einer AG ist verpflichtend. Die „Nicht-Ganztagskinder“ haben eine gemeinsame AG in einer sechsten Stunde.

Die Schüler erhalten am Ende eines Halbjahres ein schriftliches Angebot für die zu wählenden Arbeitsgemeinschaften im kommenden Halbjahr. Sie haben die Möglichkeit, für die Tage, an denen sie angemeldet sind, zwei Wünsche zu äußern und werden demnach eingeteilt. Die „AGs“ werden u. a. von Lehrern, von pädagogischen Mitarbeitern und von Trainern aus Sportvereinen angeboten. Die Finanzierung der Sport-AG wird durch die Mittel des Landessportbundes abgedeckt. Einige Kosten werden aus dem Landesbudget bestritten, auch übernimmt die Evangelische Jugendhilfe Personalkosten.

In der Lernzeit von 14.00 bis 14.45 Uhr arbeiten alle Schüler an ihren Aufgaben. Hausaufgaben im herkömmlichen Sinne wurden umgewandelt in Planarbeit mit unterschiedlich ausgerichteten Übungsaufgaben. In der Lernzeit arbeiten die Kinder in der Regel an Übungsaufgaben, die von den Lehrkräften individuell zusammengestellt werden und sich an den aktuellen Themen in den Fächern orientieren.

Die Schüler haben mit wenigen Ausnahmen die Möglichkeit, die AG nach einem halben Jahr zu wechseln; ihnen ist vorher bekannt, in welcher AG man ein ganzes Jahr lang bleiben sollte.

Die Schüler der ersten und zweiten Klassen, die nicht für den Ganztag angemeldet sind, haben die Möglichkeit, nach dem Unterricht noch eine Stunde am Betreuungsangebot teilzunehmen. Dafür halten pädagogische Mitarbeiter ein Angebot vor.

Zur Aufsicht der Schüler vor dem Unterricht und in den Pausen werden alle Lehrkräfte herangezogen, die nicht aus Krankheitsgründen bzw. aufgrund eines Funktionsamtes davon befreit sind. In den Spielpausen sind es jeweils zwei Lehrer, zusätzlich steht die Sozialpädagogin in einem Raum bereit, um Kinder zu betreuen, die ein problematisches Sozialverhalten zeigen. Der Umfang der zu leistenden Aufsichtszeit wird den Lehrerarbeitsstunden gemäß berechnet.

  • Vermeidung von Unterrichtsausfall

Gemäß den rechtlichen Vorgaben für die Verlässliche Grundschule darf Unterricht nicht ausfallen. Alle Kinder werden verlässlich fünf Zeitstunden lang betreut. Im Schulalltag entsteht natürlich oft die Situation, dass Lehrer wegen Krankheit nicht unterrichten können, auf Fortbildung sind, Klassen auf Unterrichtsgängen begleiten oder Wettbewerbe und Veranstaltungen einen veränderten Plan erfordern. Für diese Fälle hat die Schule ein Vertretungskonzept entwickelt, das als Vorgabe für die Erstellung von Vertretungsplänen gilt.

Arbeitsbedingungen

  • Gestaltung der Räume und Arbeitsbereiche

Motivierende Bedingungen am Arbeitsplatz sind Voraussetzung für die Zufriedenheit und Einsatzbereitschaft der Beschäftigten. Auch die Qualität und der Erfolg der Arbeit werden durch diese Faktoren bestimmt.

Im Zuge der Umbaumaßnahmen konnten einige Veränderungen vorgenommen werden, die für eine Verbesserung der Arbeitssituation sorgen können:

Um einer Mittagsverpflegung in umgebauten Klassenräumen aus dem Weg zu gehen, ergaben Verhandlungen mit dem Schulträger, dass eine separate Mensa für Eversburg die geeignetste Lösung sein würde. Damit wurde auch dank einer durchdachten Möblierung und einer technischen Grundausstattung ein Versammlungsort geschaffen, der zwar noch keine Aula ersetzt, aber immerhin Raum für z. B. Jahrgangselternabende oder Einschulungsfeiern bei schlechtem Wetter bietet (wobei es dann tatsächlich ganz schön eng wird...).

Die Umgestaltung des Verwaltungsbereichs und des Lehrerzimmers sorgt für klarere Strukturen und mehr Platz für das stetig gewachsene Kollegium. Auch überwindet der Fahrstuhl im neuen Treppenhaus für bewegungseingeschränkte Besucher die Barriere zur Erreichbarkeit des Sekretariats. Der Computerraum ist in direkter Nachbarschaft zum Lehrerzimmer, so dass vorbereitende Einstellungen in den Lernprogrammen ohne Umwege erledigt werden können.

Im Dachgeschoss entstand eine neue, freundliche Bücherei, ein Teamzimmer für das Ganztagsteam, Büros für Beratung und Schulsozialarbeit und mit dem zweiten Treppenhaus und neuen Zwischentüren auch ein verbesserter Brandschutz.

Im bisherigen Neubau (Klassentrakt), der bislang mit einer sehr schlechten Akustik glänzte, wurde eben diese durch das Schließen des sog. Lichtschachts sowie durch die geschickte Verkleinerung des Flurbereichs zu Gunsten von zusätzlichen Gruppen- und Differenzierungsräumen deutlich verbessert.

Die umfangreiche Sammlung an Unterrichtsmaterial wurde nach Themen und Häufigkeit der Nutzung in zwei Räumen in der Nähe des Lehrerzimmers übersichtlich untergebracht. Ein großer Teil des Materials muss aus Platzmangel in einem Kellerraum aufbewahrt werden, wird aber von einer Lehrkraft immer auf dem Laufenden gehalten und nach einem übersichtlichen System verwaltet.

Zusätzlich zum Lehrerzimmer stehen in einem anderen Raum zwei Arbeitsplätze mit internetfähigen Rechnern zur Verfügung.

Der Beratungslehrerin steht ein eigener Raum zur Verfügung, den sie für ihre Arbeit und die Beratungstätigkeit nutzen kann. Alle zwei Wochen während des Unterrichtsvormittages hält dort eine Mitarbeiterin der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie nach Absprache ein Angebot vor.

Die Klassenräume bieten im Vergleich zur Größe der Klasse in gewissem Umfang Möglichkeiten für sinnvolle und individuelle Gestaltung. Dafür wurden aus dem Schuletat und mit Unterstützung des Förderkreises Regale, Bänke für das Tafelkino sowie Schuhbänke vor den Klassenräumen (die Schüler tragen in den Räumen Hausschuhe) angeschafft. Auch die neuen Differenzierungsräume bieten mit neuen Aufbewahrungsmöbeln viele Möglichkeiten zum Verstauen von Material.

Zwei frühere Klassenräume wurden zu Ganztagsräumen umgestaltet. Hier kann die Nachmittagsbetreuung auch bei schlechtem Wetter abwechslungsreiche Angebote vorhalten. Ebenso entstanden durch die Umwandlung des Hortes ein neuer Klassenraum, ein Raum für interkulturelle Bildung und Erziehung (Islamunterricht, muttersprachlicher Unterricht) sowie ein Raum für Differenzierungsunterricht. Außerdem kann die OGS- und die OGSplus-Betreuung nun in eigenen Räumen stattfinden.

Der neu gestaltete Musikraum lässt sich durch eine Faltwand sehr gut für Veranstaltungen mittlerer Größe nutzen. So können hier z. B. Chorklassenkonzerte oder Theaterstücke für etwa 60 bis 80 Personen vorgeführt werden. Bei geschlossener Wand lassen sich hier u. a. Theaterprojekte, Besprechungen oder Gespräche zum Sozialtraining durchführen.

Für die Sicherheit in allen Räumen der Schule ist die Schulleitung verantwortlich, zur Erfüllung dieser Aufgabe ist sie jedoch auf die Unterstützung aller in der Schule Beschäftigten angewiesen. Es ist im Schulalltag so, dass Sicherheitsmängel und Verbesserungsvorschläge der Schulleitung direkt gemeldet werden bzw. in eine Sammelliste aufgenommen werden. Bei offensichtlichen Gefährdungen wird unverzüglich der Schulträger informiert, um Abhilfe zu schaffen. Bei Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen wird von ihm selbst großer Wert auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen gelegt.

Unabhängig davon trifft sich mindestens einmal im Halbjahr der Sicherheitsausschuss/ Krisenteam, um gemeinsam den gegenwärtigen Zustand zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung zu initiieren. Dem Ausschuss gehören zwei Mitglieder der Schulleitung, der Sicherheitsbeauftragte (Lehrer) und die Personalvertretung an. Bei Bedarf werden weitere Personen (z.B. der Hausmeister, Elternvertreter) dazu eingeladen. Die Aufgabe dieses Teams ist unter anderem die Überwachung der Maßnahmen zum Brandschutz und zur Ersten Hilfe. Fortbildungen zur Ausbildung von Ersthelfern werden so organisiert und durchgeführt, dass alle Beschäftigten mindestens alle drei Jahre daran teilnehmen können.

  • Arbeitssicherheit sowie Abbau von Belastungen und Gesundheitsgefährdungen

Im Unterrichtsalltag stellt die Einhaltung der Bestimmungen zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung der Beschäftigten eine oft nur schwer zu lösende Aufgabe dar. Die Reformen von Schule und Unterricht in den vergangenen Jahren haben die Belastung für jeden Einzelnen immens erhöht. Durch die vielen zusätzlich zu leistenden Aufgaben bleibt für die originäre Aufgabe, das Unterrichtsgeschäft, kaum noch genügend Zeit. Die Beobachtung jedes Beschäftigten und die Fürsorge für sein Wohlergehen sind wichtig, um die Gesundheit zu schützen und zu erhalten. Mit allgemeinen oder individuellen Maßnahmen wird dafür so weit wie möglich gesorgt:

  • Regelmäßige Pausen
  • Entlastung/ Unterstützung bei gesundheitlichen Einschränkungen
  • Prüfung der Gesundheitsgefährdungen von schwangeren Kolleginnen und konsequente Abhilfe
  • Unterstützung von zeitweise besonders belasteten Lehrkräften durch pädagogische Mitarbeiter
  • Zusicherung von Unterstützung und konkrete Hilfe durch die Schulleitung für Lehrer mit besonderen Problemen/Aufgaben

Alle aufgeführten Maßnahmen sorgen dafür, dass sich jeder Beschäftigte der GS Eversburg sicher ist, dass er mit den vielfältigen, anspruchsvollen und anstrengenden Aufgaben nicht allein ist, dass er Beratung und Hilfe erwarten kann. Dementsprechend ist auch die Arbeitsatmosphäre von absolutem Miteinander und freundlicher Kollegialität geprägt. Dafür sprechen auch die gemeinsamen Unternehmungen in der Freizeit, die regelmäßig von der Personalvertretung organisiert werden. Dennoch ist bei vielen oft ein Gefühl der Überbelastung und Überforderung erkennbar. Um Abhilfe zu schaffen, werden immer wieder Fortbildungen wie Qi Gong, Stimmbildung o. ä. belegt. Im Jahre 2008 hat die Schulleiterin auf Wunsch des Kollegiums einen Schulpsychologen als Berater für den Umgang mit der physischen und psychischen Belastung im Alltag eingeladen.

Das Problem der Überlastung ist oft Thema in kollegialen Gesprächen und Dienstbesprechungen. Auch in Zukunft soll weiterhin das Ziel verfolgt werden, die gesundheitlichen Bedingungen des Lehrerberufes zu verbessern.


 

Qualitätsbereich 4: Ziele und Strategien der Schulentwicklung

Schulprogramm

Die Grundschule Eversburg hat seinerzeit zu allen Qualitätsbereichen des Orientierungsrahmens Schulqualität Entwicklungsziele formuliert. Im Zuge der Anpassung an die Bedürfnisse des Ganztagskonzepts stimmt unser Programm inhaltlich mit den geforderten Kriterien überein. Lediglich die Struktur ist grob übernommen. Die Auflistung der Aufgaben ist entstanden durch den Ergebnisbericht der Niedersächsischen Schulinspektion sowie durch Beobachtungen und Wünsche von Lehrern, Schülern und Eltern. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass pro Schuljahr nicht mehr als ein oder zwei Entwicklungsziele bearbeitet werden können und sollen, weil mehr neben der anspruchsvollen täglichen Arbeit im Schulalltag nicht zu leisten ist. Aus der Sammlung der dokumentierten Zielvorgaben werden von der Steuergruppe „Schulqualität“ jeweils die ausgewählt, an deren Umsetzung zunächst gearbeitet werden soll.

Aktuell wird die Reihenfolge der Inhalte des Schulprogramms an die Struktur des  sog. "Kernaufgabenmodells für allgemein bildende Schulen in Niedersachsen" angepasst. Inhaltlich ändert sich so gut wie nichts.

Evaluation

Ziel aller Beteiligten an der Grundschule Eversburg ist, die Qualität von Unterricht und Erziehungsarbeit zu optimieren. Seit Jahren arbeiten die Fachkonferenzen an der Auswertung und Fortschreibung der schuleigenen Arbeitspläne auf der Grundlage der curricularen Vorgaben und in Absprache mit den Nachbarschulen des Verbundes. Die Durchschnittsnoten der Schüler in zentralen Fächern, der Anteil und die Entwicklung der Schullaufbahnempfehlungen geben wichtige Hinweise auf den Bedarf an Verbesserungen bzw. Veränderungen des Unterrichts. Die Einrichtung und Förderung kollegialer Lerngemeinschaften wie Unterrichtsplanung im Jahrgangsteam, fachbezogene Planungsarbeit und regelmäßige Unterrichtshospitationen unterstützen eine positive Entwicklung der Unterrichtsqualität.


 

Qualitätsbereich 5: Bildungsangebote und Anforderungen

Der Unterricht an unserer Schule verläuft gemäß denEmpfehlungen zur Ausgestaltung der Stundentafel aus dem Erlass "Die Arbeit an der Grundschule" des Kultusministeriums. Hier eine kurze Übersicht.

Fach Klasse 1 Klasse 2  Klasse 3 Klasse 4
Erstunterricht 21 21  - -
Deutsch (6) (6) 6 6
Mathematik (5) (6) 5 5
Sachunterricht 2 3 4 4
Englisch (= erste Pflichtfremdsprache) - - 2 2
Religion (2) (2) 2 2
Sport (2) (2) 2 2
Musisch-Kulturelle Bildung:        
Musik (1) (1) 2 2
Kunst/ Gestaltendes Werken/ Textiles Gestalten (2) (2) 2 2
Arbeitsgemeinschaften - - 1 1
Pflichtstunden 21 21 26 26

Über Einzelheiten entscheiden ggf. die schulinternen Gremien.

Schuleigenes Curriculum

Die Grundschule Eversburg hat für alle Unterrichtsfächer auf der Grundlage der Niedersächsischen Kerncurricula, die 2006 die bis dahin geltenden Rahmenrichtlinien ablösten, schuleigene Arbeitspläne erstellt. Diese sind mit Elternbeteiligung in den jeweiligen Fachkonferenzen verabschiedet worden. Sollten aufgrund neuer rechtlicher Grundlagen oder aktueller Erkenntnisse Änderungen notwendig sein, so werden diese bei Bedarf in den entsprechenden Fachkonferenzen vorgenommen und beschlossen.

Für Sprachfördermaßnahmen vor der Einschulung  und während der Grundschulzeit sowie für den Aufbau von Medienkompetenz wurde ein jeweils eigenes Konzept entwickelt.

Personalentwicklung

Durch die Erweiterung der Entscheidungsspielräume der eigenverantwortlichen Schule können die Grundschulen heute nicht nur Personal im Bereich der pädagogischen Zusatzangebote selbst auszuwählen und einstellen, z. B. pädagogische Mitarbeiter, Honorarkräfte und Vertretungslehrer, sondern haben auch die Möglichkeit, Planstellen zu besetzen. Im Sinne einer zielgerichteten Personalentwicklung ist es dadurch möglich, den individuellen Fachbedarf besser zu formulieren und Lehrkräfte auszuwählen, deren Qualifikation die Weiterentwicklung der Schule unterstützen.

Als wegweisend in der Personalentwicklung der Schule haben sich die jährlich geführten Gespräche zwischen allen Lehrkräften der Schule und der Schulleiterin herausgestellt. Hier besteht für jeden die Möglichkeit, besondere Interessen und Kompetenzen außerhalb der studierten Fächer vorzustellen und mit der Schulleitung zu überlegen, wie diese gewinnbringend in die schulische Arbeit eingebracht werden können. Viele dieser Ideen konnten in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Zudem bieten diese Gespräche Gelegenheit, den individuellen Fortbildungsbedarf festzustellen und Vereinbarungen für die Weiterqualifizierung zu treffen. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass in diesen Zusammenkünften die Arbeit der Beschäftigten anerkannt und gewürdigt werden kann sowie eine Beratung bei Unsicherheiten und Problemen möglich ist. Die Schulleiterin erhält wichtige Informationen darüber, ob die Lehrer sich an der GS Eversburg wohl fühlen und ob sie gerne dort arbeiten.

In den vergangenen Jahren sind viele neue Mitarbeiter – Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, Honorarkräfte und Vertretungslehrer – in das Kollegium der Schule aufgenommen worden und zum Teil auch wieder ausgeschieden. Aufgrund der besonders freundlichen, offenen Einstellung und der Bereitschaft zur Kooperation des Kollegiums ist eine Integration schnell und problemlos möglich. Zu diesem Zweck wurde ein Konzept zur Einführung neuer MitarbeiterInnen festgehalten.

Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen

Die Qualität der schulischen Lehr- und Lernprozesse wird beeinflusst durch die Motivation, Kompetenz und Professionalität der Lehrkräfte. Unter Berücksichtigung des Schulprogramms ist dafür ein Fortbildungskonzept entstanden, in welchem die Bedarfsermittlung, Organisation, Umsetzung und Nutzung von Weiterbildung dargestellt wird.

Lehrerkooperation

Für einen störungsfreien Unterrichtsalltag müssen Informationen aus verschiedenen Bereichen regelmäßig weitergeleitet bzw. zusammengeführt und verarbeitet werden.

Bei der Größe des Kollegiums von insgesamt ca. 35 Personen (Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, FSJlerin, Sozialpädagogin, Hausmeister, Schulsachbearbeiterin) muss die Kommunikation zuverlässig und sicher organisiert werden.

Das beginnt im Alltag mit der Weitergabe „kleiner Informationen“, die im Lehrerzimmer vor Unterrichtsbeginn ausgetauscht bzw. schriftlich im jeweiligen Postfach hinterlegt werden. Für alle Beteiligten einsehbar gibt es eine Telefonliste, so dass alle Personen auch zu Hause erreicht werden können. Untereinander werden inzwischen viele Informationen über E-Mails ausgetauscht. Dafür steht jedem Kollegen ein E-Mail-Postfach auf dem Schulserver der Schule zur Verfügung. Hier werden von den einzelnen Fachkonferenzen auch Daten und Materialien gespeichert, die jederzeit abrufbar sind.

Der Schulalltag bietet oft keine Möglichkeiten für Gespräche und Austausch. Darum ist seit Jahren jeder erste Mittwoch im Monat als fester Termin für die Dienstbesprechung „reserviert“. Anregungen, Vorschläge und Kritik werden von der Schulleitung aufgenommen und in diesen Besprechungen diskutiert.

Die Zusammenarbeit in den Jahrgangsteams hat sich in den letzten Jahren intensiv weiterentwickelt. Sowohl die Unterrichtsinhalte als auch Klassenarbeiten und Tests sowie Unterrichtsgänge und Klassenfahrten werden von Klassen- und Fachlehrern gemeinsam erarbeitet und vorbereitet. Das hat zur Folge, dass im Lehrerzimmer das Regal- und Schrankangebot entsprechend erweitert werden musste, damit die erforderlichen Materialien in der Schule untergebracht werden können. Als positive Entwicklung kann auch gesehen werden, dass die gemäß Orientierungsrahmen vorgesehenen Besuche der Schulleitung im Unterricht der einzelnen Lehrkräfte seit dem Schuljahr 2010/11 als Jahrgangshospitationen organisiert und durchgeführt werden.

Die Lehrer stehen auch mit den pädagogischen Mitarbeitern in engem Kontakt und regem Austausch sowohl über die Betreuung der Schüler als auch über die Inhalte und Durchführung von Vertretungsunterricht, Begleitung auf Unterrichtsgängen und zu Veranstaltungen wie auch bei der Gestaltung von Festen und Feiern im Schuljahreslauf.


 

Qualitätsbereich 6: Kooperation und Beteiligung

 

Beteiligung der Schülerinnen, Schüler und Eltern

  • Beteiligung der Schüler und Eltern am Schulleben und an der Schulentwicklung

Bevor eine aktive Beteiligung von Schülern und Eltern am Schulleben und an der Umsetzung der Ziele und Strategien der Schule erfolgen kann, müssen sie über die Schule und die Entwicklungen in der Schule informiert werden. Das geschieht in der Grundschule Eversburg seit vielen Jahren durch einen Elterninfobrief am Anfang eines jeden Halbjahres. Zusätzlich wird zeitnah über alle anstehenden Veranstaltungen, Veränderungen usw. informiert. Auf den viermal jährlich stattfindenden Schulelternratssitzungen können diese Informationen zwischen Elternvertretern und Schulleitung vertieft und diskutiert werden. In den verschiedenen Gremien wie Schulelternrat, Förderkreis, Klassenelternschaften und auch im Schulvorstand entstehen in der Regel auch die Ideen für die Mitwirkung bei der Gestaltung von Unterricht und Schulleben. Das geschieht immer in Absprache mit Klassenlehrern und/ oder Schulleitung.

Seit 1997 gibt es an der Grundschule Eversburg einen Förderverein, in dem viele Eltern von Schülern und ehemaligen Schülern (und auch Lehrer) Mitglieder sind und aktiv mitarbeiten. Viele Projekte sind seit der Gründung initiiert und durchgeführt worden.

  • Mitwirkung und Verantwortungsbereiche der Schüler

Die Schüler der Grundschule Eversburg werden in vielen Bereichen an den Aufgaben der Schule und deren Qualitätsverbesserung beteiligt:

  • Ab der zweiten Klasse werden zu Beginn des Schuljahres Klassensprecher gewählt. Die Einrichtung einer regelmäßig tagenden Schülervertretung (SV) wird aktuell von der Schulsozialarbeiterin und der Beratungslehrkraft vorbereitet.
  • An den Elternsprechtagen bieten die Schüler der dritten und vierten Klassen den Besuchern Getränke und Kuchen an und beteiligen sich am Küchendienst.
  • Die Schüler der 3. und 4. Klassen wählen eine Arbeitsgemeinschaft, die ihren Neigungen und Talenten entspricht.
  • Schüler erstellen regelmäßig im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft die Schülerzeitung „Das Schulgespenst“ und verkaufen die Ausgaben in der Schulgemeinschaft.
  • Teilnehmer der AG Schulleben erfragen bei den Schülern der Schule Wünsche und Anregungen zur Gestaltung des Schulgebäudes und –geländes. Im Jahre 2009 wurde infolge einer solchen Aktion die Wippschaukel erbaut, an deren Finanzierung sich sowohl der Förderkreis als auch der Schulträger beteiligten. Diese ist mittlerweile im Zuge der Umgestaltung einer neuen Wippschaukel mit sechs "Plätzen" gewichen. In weiteren Aktionen hat die AG regelmäßig Verschönerungsmaßnahmen am Schulgebäude und -gelände vorgenommen (Bemalung einer Gebäudefassade, jahreszeitliche Bepflanzung auf dem Schulhof, Bemalung von alten Schultischen und –Stühlen, Erstellung von Wandteppichen usw.).
  • Schüler aller Klassen beteiligen sich gemeinsam mit Eltern, Lehrern und der Schulleitung an der Vorbereitung und Durchführung von Klassen-, Jahrgangs-, Schul- und Stadtteilfesten.
  • Die fünfte Stunde am Freitag ist für spontane Veranstaltungen für die Schulgemeinschaft "reserviert". Hier können z. B. Klassenprojekte vorgestellt, Lieder oder Tänze vorgeführt oder Siegerehrungen von Wettbewerben abgehalten werden. In dieser Klassenlehrerstunde halten auch viele Klassen den wöchentlichen Klassenrat.

Das Ziel aller Maßnahmen ist, die Schüler zunehmend an Entscheidungen, die das Schulleben und die Schulentwicklung betreffen, zu beteiligen. Dadurch wird die Entwicklung einer demokratischen Handlungskompetenz gefördert.

Kooperation mit Schulen, Betrieben und anderen Partnern

  • Kooperation mit den Kindertagesstätten

Um jedem Kind einen positiven Start in die Schullaufbahn bieten zu können, arbeitet die Grundschule Eversburg seit vielen Jahren eng mit den beiden Kindertagesstätten KiTa Liebfrauen und KiTa St. Michaelis  zusammen, die fast alle Kinder vor der Einschulung besuchen. Seit dem Schuljahr 2003/04 ist dieser Kontakt durch die vorschulische Sprachförderung besonders intensiv. Von Anfang an war hauptsächlich eine Lehrerin der Grundschule für diesen Bereich zuständig. Der Sprachförderunterricht findet ausnahmslos am Vormittag in den Räumen der Kindertagesstätten statt, die Lehrerin ist täglich sowohl in den KiTas als auch in der Schule, dadurch ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit gesichert.

In den Schuljahren 2007/08 und 2008/09 war die Schule mit den beiden KiTas am Modellprojekt „Brückenjahr“ beteiligt, die bis dahin bereits bestehende Kooperation wurde in diesen zwei Jahren weiter intensiviert. Das Kollegium der Schule erarbeitete gemeinsam mit den KiTa-Teams ein gemeinsames Bildungsverständnis. Auch nach Beendigung des Modellprojekts – ein neuer Antrag auf Weiterführung wurde nicht genehmigt – werden die vereinbarten Maßnahmen, soweit es zeitlich möglich ist, weitergeführt. Die Akzeptanz für die „Brückenarbeit“ und den Sprachförderunterricht ist bei allen Beteiligten sehr hoch; fast alle wissen es zu schätzen, wenn ihre Kinder im Jahr vor der Einschulung in den Genuss des Sprachförderunterrichtes kommen.

  • Kooperation mit anderen Schulen

Seitdem durch die Auflösung der Orientierungsstufen im Jahre 2005 der Grundschule die Aufgabe der Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen zugefallen ist, arbeitet die Grundschule Eversburg in einem Schulverbund mit den drei benachbarten Grundschulen Grundschule Atter, Grundschule Pye und Heinrich-Schüren-Schule sowie der Felix-Nussbaum-Schule der Möser-Realschule, dem Ratsgymnasium und der IGS zusammen. Schwerpunkte der Arbeit im Schulverbund sind der Austausch über die Unterrichtsinhalte, die Angleichung der schuleigenen Arbeitspläne sowie die Abstimmung der Kriterien zur Leistungsbewertung. Dadurch ist davon auszugehen, dass die Schüler der vier Schulen mit vergleichbaren Vorkenntnissen in die Sekundarstufe I übergehen. Von Anfang an wurden zu den Verbundkonferenzen für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch auch die Vertreter der weiterführenden Schulen eingeladen. Diese vorbereitende Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Grundschulen die Schüler besser auf den Übergang vorbereiten können und die weiterführenden Schulen besser auf die zukünftigen Schüler vorbereitet sind. Als Partner im Schulverbund zeigen sich auch die Leiter aller genannten Schulen, wenn jährlich im Herbst der Informationsabend für die Eltern der Viertklässler aller vier Grundschulen in der Heinrich-Schüren-Schule oder in der Grundschule Eversburg stattfindet. Die Grundschulen informieren an diesem Abend über das neue Beratungssystem zum Ende der vierten Klasse, die Leiter der weiterführenden Schulen stellen schulunabhängig die jeweilige Schulform vor.

Nach dem Übergang der Schüler auf die weiterführenden Schulen geben diese den Grundschulen ausführliche Rückmeldungen über die schulische Entwicklung der Schüler. Einige Schulen laden die ehemaligen Klassenlehrer auch in jedem Jahr zu Rückkoppelungskonferenzen ein. Rückblickend hat sich gezeigt, dass die Empfehlungen der Grundschule nahezu 100%ig zutreffend sind.

Mit den zuständigen Förderschulen besteht im Rahmen des Regionalen Integrationskonzeptes (RIK) eine ständige intensive Zusammenarbeit. Die Grundschule Eversburg arbeitet seit 2002 im RIK. Die an der Schule tätigen Förderlehrer werden von der Schule an der Rolndasmauer, Förderschule Schwerpunkt Lernen, an die Grundschule abgeordnet. Sie unterstützen die Fördermaßnahmen in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung. Bei Bedarf kann auch der Mobile Dienst der Förderschulen angefordert werden. Durch dieses Unterstützungskonzept ist es in den meisten Fällen möglich, Schüler mit festgestelltem Unterstützungsbedarf in ihrem Klassenverband zieldifferent zu unterrichten (s. dazu Anlage Förderkonzept).

Eine besondere Stellung nimmt die Zusammenarbeit mit der Montessori-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung ein; seit nunmehr 15 Jahren kooperiert eine (bzw. seit 4 Jahren zwei Grundschulklassen) mit je einer Klasse der Montessori-Schule in den Räumen der Grundschule (s. 10 Jahre Kooperation)..

  • Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen

Neben der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten und Schulen sind viele weitere Bildungseinrichtungen und Partner in den letzten Jahren zu wichtigen Mitgliedern in der Schulgemeinschaft geworden. Dazu gehören u. a. (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Bischöfliches Generalvikariat
  • Evangelische Jugendhilfe
  • Gesundheitsdienst der Stadt Osnabrück
  • Kirchengemeinden: Liebfrauen, St. Michaelis und Muslimische Ditib-Gemeinde
  • Lernstandort Nackte Mühle
  • Lernstandort Noller Schlucht
  • Mentor – die Leselernhelfer e.V.
  • Städt. Musik- und Kunstschule
  • Museum Industriekultur
  • Naturwissenschaftliches Museum
  • Runder Tisch Eversburg
  • Sozialer Dienst der Stadt Osnabrück (Jugendamt)
  • Sportvereine
  • Stadtbibliothek
  • Universität Osnabrück
  • Zoo Osnabrück

 

Attachments:
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