Aktuell

Frau Klösel hatte für die letzte Woche ein Team der Bundespolizei in unsere Schule eingeladen. Die beiden Polizisten haben allen Klassen (!) zuerst den sehr eindrucksvollen Film "Aus Spiel wird Ernst" gezeigt. Hier haben Kinder als Schauspieler drei Szenen nachgespielt, die zu lebensgefährlichen Situationen auf Bahnanlagen führen können:

Szene 1: "Steine auf Schienen legen": Danach musste ein Junge ins Krankenhaus. Ein Stein wurde ihm ins Gesicht geschleudert.

Szene 2: "Auf abgestellte Güterwaggons klettern": Ein Junge bekam einen 15.000-Volt-Stromschlag und wurde vom Rettungswagen abgeholt.

Szene 3: "Auf dem Bahnsteig Roller fahren": Ein durchfahrender Zug hat einen Jungen durch den Sog ins Gleisbett geschleudert.

Im anschließenden Gespräch wurden die Kinder auf die Gefahren rund um solche Situationen hingewiesen. Züge fahren im Stadtgebiet über 100 km/h! Deswegen ist es lebenswichtig, vor der Schranke stehenzubleiben, wenn die Ampel rot zeigt und das Signal ertönt. Wir konnten auch ein Stück von der Oberleitung aus Kupfer ansehen. Nach dem anschließenden Gang zur Schranke erhielten alle Kinder einen Teilnahmeausweis. Gut, dass alle Kinder der Schule diese Unterweisung bekommen haben.

Anmerkung: Bei den Szenen ist niemand wirklich verletzt worden. Es war nur ein Film mit nachspielten Szenen!

Zum Abschluss eines ereignisreichen Jahres versammelte sich die Schulgemeinschaft zum traditionellen Adventsgottesdienst in der Liebfrauenkirche. Begleitet von einem Chor aus den Klassen 3c und 4a ging es darum, Wärme zu teilen. Dies sei besonders in der heutigen Zeit sehr wichtig, betonte Pfarrer Kadziela von der Liebfrauengemeinde im Hinblick das Krippenspiel der Klasse 3b. Pastor Hartmann von der Michaelisgemeinde ermunterte die Gäste, diese Wärme mitzunehmen und so zu teilen, wie es die Hirten getan haben. Die Klasse 3c führte zu stimmungsvoller Musik einen Lichtertanz um den Altar auf. Nach dem gemeinsamen Segen der beiden Geistlichen bedankten sich die beiden Schülersprecher Judith und Henri gemeinsam mit Frau Klösel bei Herrn Kadziela für die jahrelange Zusammenarbeit in der Gemeinde - es war sein letzter Schulgottesdienst.

Wir wünschen allen Familien ein friedliches Weihnachtsfest und erholsame Ferien.

Am Freitag, 15.12.2017, trafen sich Gitarren- und Klavierschüler der Musik- und Kunstschule Osnabrück zu einem gemeinsamen Adventsvorspiel. Durch die langjährige Kooperation der Grundschule Eversburg und der Musik- und Kunstschule kann der Instrumentalunterricht in der Räumen der Grundschule stattfinden und so traf man sich nun im Musikraum, um sein Können unter Beweis zu stellen. Die Schüler von Daniel Marciniak (Gitarre) und Anja Wilkening (Klavier) spielten unter anderem bekannte weihnachtliche Stücke, aber auch nicht-weihnachtliches wurde zu Gehör gebracht. Die Schülerinnen und Schüler besuchen die 2. - 4. Klasse der Grundschule und auch ehemalige Schüler waren mit dabei. Es hatten sich viele Eltern und Geschwister eingefunden, so dass die jungen Musiker vor einem dankbaren und interessierten Publikum spielten.

Osnabrücker “Kicking Girls” im Soccercenter

Am Mittwoch, 13.12. machten sich rund 160 Mädchen aus 9 Osnabrücker Grundschulen auf den Weg quer durch die Stadt - ihr Ziel: das Soccercenter in Atter. Die Mädchen spielen einmal pro Woche in einer Mädchenfußball-AG der Kicking Girls und stellen auf den halbjährlichen Turnieren immer wieder ihr Können unter Beweis.

Für viele der Mädchen ist es das erste Turnier an dem sie teilnehmen. In vielen, spannenden Spielen kämpften die Kicking Girls AGs aus folgenden Grundschulen um den begehrten Pokal: Grundschule am Schölerberg, Heiligenwegschule, Diesterwegschule, Stüveschule, Grundschule Eversburg, Rosenplatzschule, Franz-Hecker-Schule, Grundschule Widukindland und Grundschule Atter.

In diesem Halbjahr bekamen die Osnabrücker Kicking Girls einmalig Besuch aus einem anderen Kicking Girls Standort – Essen (Oldb.). Dies ist ein sehr kleiner Standort des deutschlandweiten Programms, sodass die Mädchen der dortigen Projektschulen „Grundschule Bevern“ und „Grundschule Essen“ eigentlich immer nur kleine Freundschaftsspiele gegeneinander spielen können. Damit die AGs ein Ziel verfolgen können, ist aber die Teilnahme an Turnieren besonders wichtig und trägt entscheidend für das Gelingen des Projekts bei. Die Gäste aus Essen (Oldb.) und Bevern schlossen sich hier in Osnabrück zusammen, um gemeinsam aufzutreten. Am Ende waren es auch sie die den Siegerpokal in die Luft strecken durften. Obwohl der Pokal nicht in Osnabrück blieb, wurden dennoch alle Mädchen für ihre besonderen Leistungen mit einer Medaille ausgezeichnet. Hierzu äußerte sich die Projektzuständige für den Standort Osnabrück, Juliane Dellwisch, wie folgt: „Es ist uns immer sehr wichtig, dass die Kinder mit einem Erfolgserlebnis und dem Gefühl der Wertschätzung die Halle verlassen. Für viele ist dieses Turnier das erste überhaupt und diese Medaille bestärkt sie in ihrer sportlichen Betätigung so sehr, dass sie noch Wochen nach dem Turnier darüber sprechen und die AG als Vorbereitung auf das nächste Turnier ansehen, was natürlich sehr viel Energie und Schwung in die AGs gibt!“

Insbesondere durfte sich darüber hinaus die Heiligenwegschule freuen, die von den anderen Teilnehmerinnen zum fairsten Team gewählt wurde und aus diesem Grund den Fairnesspokal erhielt.

An dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten und Mitwirkenden danken, insbesondere dem „Soccercenter am Flugplatz“ sowie allen AG-Leiterinnen und den Begleitpersonen für die zuverlässige Zusammenarbeit.  

Infos zum Projekt: Im Rahmen des sozialintegrativen Projekts Kicking Girls werden deutschlandweit wöchentliche Fußball-AGs angeboten. Über die AGs möchte das Projekt den Mädchen einen niederschwelligen Zugang zur Sportart ermöglichen und in einem nächsten Schritt Kontakte zu Sportvereinen schaffen, um ihnen den Beitritt in den organisierten Sport zu erleichtern. Denn viele der Mädchen spielen zum ersten Mal Fußball und pflegen nur selten eine Beziehung zum organisierten Sport.

Mehr Infos: www.kicking-girls.info

Bericht und zwei Gruppenfotos von Juliane Dellwisch, Projektzuständige für den Standort Osnabrück (Vielen Dank dafür! G. P.)

Ein kleines Jubiläum! Seit 10 Jahren verkaufen Dritt- und Viertklässler an zwei Tagen im Dezember Kleingebäck und Kekse, die zu Hause gebacken und mitgebracht wurden. Wie üblich haben die meisten Kinder daran gedacht, etwas Geld mitzubringen, damit sie für 50 Cent pro Tüte eine oder zwei davon im Gewimmel ergattern können. Am Ende staunten die helfenden Eltern - ausverkauft! Der Erlös wird zur Hälfte gespendet. Die andere Hälfte kommt dem Förderkreis und damit den Kindern zu Gute.

...auf die nächsten 10 Jahre!

Am vergangenen Montag fand ein Kulturcafé der Theater-AG statt. Bei Kaffee und Gebäck hatten Angehörige und Bekannte die Möglichkeit, die Arbeit und die Anleiterinnen der AG kennenzulernen sowie mit den anderen Eltern in Kontakt zu kommen. Für die Kinder war es sehr aufregend zum ersten Mal vor einer größeren Gruppe zu spielen und das bisher Gelernte zu zeigen. U.a. wurde das  Anfangsritual vorgeführt, bei dem sich jedes Kind eine eigene Bewegung zu seinem Namen ausgedacht hat und alle Kinder diese mitmachen.

Bei einer weiteren Übung der „Talkshow“ war die Kreativität der Spielerinnen und Spieler besonders gefragt. Ein/e ModeratorIn hat Fragen (auch von den Zuschauern) an ein/e ExpertIn gestellt und die/der ÜbersetzerIn musste sowohl Fragen als auch Antworten in einer Phantasiesprache übersetzen, da die/der ExpertIn kein Deutsch sprach. Das herzliche Lachen der ZuschauerInnen und auch der SpielerInnen war groß. Ein folgten ein Tanz und eine eingeübte Szene, bei der das schauspielerische Talent der Kinder deutlich wurde.

Die Kids freuen sich schon auf die große Aufführung im nächsten Jahr - bis dahin wird noch fleißig geprobt!

Bereits am 1. Dezember erschraken sich wieder alle einmal kurz - der Hausmeister hat einen Probealarm ausgelöst. Durch eine regelmäßige Vorbereitung auf diesen Fall waren alle Kinder und alle Lehrkräfte (über 300 Leute!) nach 6 Minuten auf dem Sammelplatz. Nachdem sich Frau Klösel von der Vollzähligkeit aller überzeugt hatte, klärte sie uns über den Probealarm auf und alle gingen wieder ihrer Wege.

Am Dienstag (05.12.) bot sich den Erstklässlern der Klasse 1a die Möglichkeit im E-Center eigene weihnachtliche Plätzchen zu backen und anschließend zu verzieren. Am Ende konnten die Kinder ihre Backschürzen und –mützen sowie ihre eigens hergestellten Kekse samt Schokoweihnachtsmann mit nach Hause nehmen.

Großzügige Spende des Betriebsrates von der „Conditorei Coppenrath & Wiese KG“

Die Grundschule Eversburg ist seit 2015 eine Ganztagsschule und versorgt die Schülerinnen & Schüler mit täglichen Mahlzeiten aus einer Frischküche. Der Leitgedanke unserer Schule ist dabei, dass jedes Kind, das bei uns ganztägig lernt und spielt (bis 15:30 Uhr oder 17 Uhr), regelmäßig auch eine warme Mahlzeit erhalten soll.

Familien, die Leistungen beziehen (z.B. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Wohngeld, etc.) bekommen von der Stadt Osnabrück hierfür einen extra Zuschuss, wenn sie einen Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung im Sekretariat der Grundschule Eversburg gestellt haben. Nach Bewilligung der Kosten zahlen die betreffenden Familien selbst noch einen Eigenanteil.

Doch immer wieder erleben wir Familien, die aus verschiedenen Gründen in prekäre Lebenssituationen geraten, und selbst diesen Eigenanteil für einen oder mehrere Monate nicht aufbringen können. In diesem Falle besprechen wir Rückzahlungsmodalitäten (Ratenzahlung) und weitere Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Schuldnerberatung).

Damit wir auch in Zukunft schnell und unbürokratisch helfen können, sind wir als Schule auf Spenden angewiesen. Wir sind deshalb hoch erfreut, dass der Betriebsrat von „Coppenrath & Wiese“ das Leitmotto unserer Grundschule „Hier hat jedes Kind seinen Platz!“ erneut mit einer großzügigen Spende so vertrauensvoll unterstützt!

Am gestrigen Nikolaustag war es soweit! Frau Brüggemeyer (Vorsitzende des Betriebsrates), Herr Berlemann und Herr Hagen kamen zu uns in die Schule und überreichten den Schülersprecher/innen Judith Schwerdtfeger und Henri Eggengoor im Beisein unserer Schulleiterin Frau Klösel und weiteren Schülervertreter/innen (SV)  einen Scheck in Höhe von 1000 €!

Wir bedanken und ganz herzlich für diese großzügige Spende im Namen der gesamten Schulgemeinschaft und auch für das große Interesse und Unterstützung unserer pädagogischen Arbeit! Selbst der Nikolaus würdigte diese unkomplizierte Geste!

 

 

Mittlerweile ist die Karate AG zu einer festen Größe an unserer Schule geworden.

Im 1. Schulhalbjahr 2017/2018 trainieren in 2 Gruppen zu je 10 Kindern, 20 Karate Kids unter der Leitung von Uwe Schilla (4. Dan) begeistert das traditionelle Shotokan Karate.
In der Mittwochsgruppe bereiten wir uns gewissenhaft auf die Prüfung im Frühling/Sommer 2018 vor.
In der Donnerstagsgruppe wird nicht minder ernsthaft Karate trainiert, nur mit einem anderen Anspruch.

Die Karate Kids der Mittwochsgruppe       Die Karate Kids der Donnerstagsgruppe

In unserem Mehrzweckraum hat sich, trotz begrenztem Platzangebot, aber gerade deswegen, eine richtige Dojo Atmosphäre entwickelt.
DAS  DOJO (Bedeutung)
„Für jeden ernsthaft Übenden ist das dōjō auch heute eine Stätte der Meditation und Konzentration, ein geehrter Ort des Lernens, der Brüderlichkeit, der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts. Es ist mehr als nur ein Begriff - es steht symbolisch für den Weg (dō) der Kampfkunst.“

Impressionen mit Erläuterungen aus den Trainings der beiden Gruppen:

Viele Kinder wollen auch mehr über die Materie Karate wissen und stellen interessiert Fragen nach der Bedeutung verschiedener Techniken und deren Anwendung.
Diese Fragen werden natürlich sehr gerne, auch anschaulich, im Detail beantwortet und erklärt.

Eine gute Aufwärmphase und Gymnastik gehört zu jedem Training dazu.

Im Kumite werden die Grundtechniken ohne Trefferwirkung mit und ohne Partner geübt. Die Techniken werden immer kurz vor dem Ziel abgestoppt, trotzdem muss der Partner sehr gut aufpassen, und sehr konsequent abwehren.

KATA bedeutet Form oder Muster. In einer Kata werden Einzeltechniken nach einem definierten Ablauf ausgeführt. Es wird Technik, Stand, Blickrichtung, Atmung und Position im Raum gelehrt.

In der Selbstverteidigung trainieren wir die Befreiung aus verschiedenen Situationen, natürlich immer mit einer gehörigen Portion Spaß dabei.

OSS (unser Karategruß) Uwe Schilla